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Laura Brück vom TSV Griedel wird hier von Michelle Rolshausen aufgehalten.

Frauenhandball-Landesliga

TSV Griedel: Das Feuer hat gefehlt

  • VonMarieke Naß
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(mna). Die Mini-Serie der Landesliga-Handballerinnen des TSV Griedel ist gerissen. Am sechsten Spieltag in Gruppe 1 unterlag die Mannschaft von Trainer Martin Schmitt nach zwei Siegen hintereinander der Oberliga-Reserve der HSG Wettenberg mit 20:30 (9:13), verbleibt aber trotzdem mit nun 6:6 Punkten auf dem vierten Tabellenplatz.

Bis zum 7:7 in der 16. Minute boten sich beide Teams einen offenen Schlagabtausch, ehe die Wettenbergerinnen immer öfter Lücken in der ungewohnt löchrigen TSV-Deckung fanden und sich bis zur 23. Minute ein erstes kleines Polster erspielten (7:10). Bis zur Pause sollte es den Griedelerinnen nicht gelingen, den Rückstand wieder aufzuholen, so dass beim 9:13 die Seiten getauscht wurden.

Nach Wiederanpfiff verpassten es die Gastgeberinnen, die HSG sofort unter Druck zu setzen. Stattdessen tat man sich gegen die offensive 5:1-Abwehr schwer und agierte in der Abwehr weiter zu passiv, sodass der Rückstand weiter anwuchs (14:20, 45.). TSV-Trainer Schmitt versuchte nun alles, stellte die Abwehr mehrfach um, aber der gewünschte Effekt sollte ausbleiben. Wettenberg II hatte stets die passende Antwort parat und baute die Führung bis zum Schlusspfiff weiter aus, sodass am Ende ein deutliches 20:30 von der Anzeigetafel leuchtete.

Martin Schmitt fand nach dem Spiel deutliche Worte. »Fünf von sechs Spielen decken wir überragend, heute hat in der Abwehr einfach nicht viel zusammengepasst. Generell hat uns das Feuer gefehlt, was definitiv ein Knackpunkt in dieser Partie war. Vorne haben wir ja schon länger Probleme, und auch heute sind wir einfach nicht genug in die Tiefe gegangen. Durch unsere vielen Formationswechsel ist die verdiente Niederlage dann auch zu hoch ausgefallen«, resümierte Schmitt, der Ann-Christin Hartmann ein Sonderlob für eine engagierte Leistung aussprach.

TSV Griedel: Scheffer, Heller; Lobgesang, Wawrzinek (1), Bock, Scheibel (1/1), Gros, Erletz, Brück, Gadek, Hartmann (6/1), Dietz (2), Fina (4), Wagner (6/1).

Im Stenogramm / Schiedsrichter: Blattner/Heinen. - Zeitstrafen: 4:2 Minuten. - Siebenmeter: 6/3:5/5.

Dieser Artikel stammt aus der Wetterauer Zeitung.

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