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TSV Griedel desolat in Halbzeit zwei

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Von: Sascha Kungl

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Thomas Graßl vom TSV Griedel wird beim Wurf von Jan Reuschling (links, TSF Heuchelheim) attackiert. © Martin Groß

Der TSV Griedel verspielt in der Landesliga eine Pausenführung gegen die TSF Heuchelheim und kassiert beim 29:33 die zweite Niederlage im dritten Spiel.

(kun). Der TSV Griedel hat in der Handball-Landesliga der Männer die zweite Niederlage in Folge quittieren müssen und rutschte auf den neunten Tabellenplatz ab. Die Butzbacher Vorstädter unterlagen gegen die Turn- und Sportfreunde Heuchelheim mit 29:33 (17:14). Das Team aus dem Gießener Westen festigte damit den Platz im Spitzenquintett der Liga.

Die Wetterauer gaben die Partie nach einer 17:14-Pausenführung nach dem Seitenwechsel leichtfertig aus der Hand. »In der zweiten Halbzeit haben wir die schwächste Leistung in der noch jungen Saison gezeigt«, haderte Griedels Teammanager Jürgen Weiß mit dem Auftritt seiner Schützlinge nach dem Kabinengang. »Im ersten Durchgang konnten wir die Lücken im Abwehrverbund durch unsere Effektivität im Angriff noch überdecken. Nach der Pause war im Angriff kein Konzept mehr zu erkennen. Nach der desolaten Leistung in der zweiten Hälfte werden sich die Jungs die eine oder andere Frage von ihrem Trainer gefallen lassen müssen«, erklärte Weiß.

Vor 100 Zuschauern in der Butzbacher Sporthalle hatte die Heimmannschaft der Partie zunächst ihren Stempel aufgedrückt. Nach ausgeglichenem Beginn (5:5/10.) konnten sich die Hausherren nach einer Viertelstunde mit drei Toren absetzen (8:5/15.). Auch eine Auszeit von Gästecoach Claus Well konnte den Griedeler Spielfluss nicht unterbrechen (10:7/17.). Beim 13:10 (22.) hatte das Drei-Tore-Polster der Hausherren noch Bestand, ehe TSV-Außen Sascha Siek und Sandro Krüger auf 15:11 (23.) erhöhten. Mit dem Doppelschlag von Romeo Rejab ging es in die Pause.

»Bei konzentrierterer Spielweise hätten wir deutlich höher führen können. Das sollte sich im weiteren Spielverlauf rächen«, konstatierte Weiß. Bis zum 19:15 (33.) durch Marvin Grieb und Thomas Graßl war die Welt aus Griedeler Sicht noch in Ordnung. Nach dem 19:16 schaffte der Heuchelheimer Lukas Foos mit drei Toren in Folge den 19:19-Ausgleich für die TSF (37.). Sascha Siek brachte die Heimmannschaft beim 22:21 (40.) letztmals in Führung, ehe sich die Gäste beim 29:26 (54.) durch David Simon Kröck vorentscheidend abgesetzt hatten und diesen Vorsprung ins Ziel brachten.

»Nach gutem Beginn hatten wir ab Mitte der ersten Halbzeit eine schwierige Phase, in der wir zu langsam gespielt haben und viele Fehlwürfe hatten. Vor allem auf Marvin Grieb und Lukas Kipp hatten wir keinen Zugriff«, konstatierte TSF-Coach Well. »Nach der Pause hat die Mannschaft ein anderes Gesicht gezeigt. Wir haben Kampfgeist und Siegeswillen an den Tag gelegt und hatten mit Sascha Winter einen starken Rückhalt zwischen den Pfosten.«

TSV Griedel: Krüger, Pajung; Weiß, Sascha Siek (7/2), Grieb (4), Nils Siek (2), Kipp (1), Krüger (3), Jantos (2), Diehl, Köhler (3), Vogel, Graßl (3), Rejab (4).

Im Stenogramm / Schiedsrichter: Haas/Reinhard (Rodenstein/Groß-Zimmern). - Zeitstrafen: 10:10 Minuten. - Siebenmeter: 2/2:5/5. - Zuschauer: 100.

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