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TSV Griedel: Elf Tore mehr als im Hinspiel

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Von: Peter Hett

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(hep). Die Reise in die Landeshauptstadt endete für die Landesliga-Handballer des TSV Griedel am Freitagabend mit einer 25:31 (9:14)-Niederlage. Mit einer couragierten Leistung wurde ein respektables Ergebnis erzielt. Eine bessere Chancenverwertung mit drei verworfenen Siebenmetern verhinderte einen noch engeren Abstand.

»Das war heute in Ordnung und besser als im Hinspiel«, zeigte sich Griedels Teammanager Jürgen Weiß mit dem Auftritt seiner Mannschaft zufrieden. Er sah den Ursprung der Niederlage in der ersten Halbzeit. »Wir haben heute elf Tore mehr geworfen als im Hinspiel«, lobte Weiß die Reaktion seiner Mannschaft auf das desolate Hinspiel.

Die frühe 5:2-Führung (10.) der HSG brachte die Gäste nicht von ihrem Weg ab, sich für die hohe Hinspiel-Niederlage zu rehabilitieren. Der TSV ließ sich nicht so leicht abschütteln wie noch vor zwölf Tagen, was der 6:8-Anschlusstreffer von Constantin Jantos dokumentiert. Griedel hielt weiter tapfer dagegen. Den sieben Toren von Wiesbadens Top-Torjäger Lukas Kirchmeier war es im Wesentlichen zu verdanken, dass der Favorit mit einem Plus von fünf Toren in die Halbzeitpause ging.

Auch nach dem Wechsel boten die Wetterauer Paroli. Erst nach dem 18:13 (38.) ließ der Widerstand etwas nach, und der Tempohandball der Spielgemeinschaft schlug sich auch in Toren nieder. Nach dem 23:14 (45.) reagierte TSV-Trainer Dirk Schwellnus mit einer Auszeit. Mit Erfolg. Nach fünf Minuten war beim 25:20 der altbekannte Abstand wieder hergestellt. Erst in der Schlussminute dehnte die HSG den Vorsprung auf sechs Tore aus.

TSV Griedel: Pajung, Schmeling; Sascha Siek (2), Kuhl (1), Grieb (3), Kipp (1), Jantos (6/1), Rejab (4), Grassl (4), Krüger (1), Marx (3).

Steno: SR: Karsazy/Klöckner (Rossdorf/Oberursel)

Zuschauer: 150 - Strafen: 8:8.

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