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TSV Griedel: Mit früher Führung zum klaren Sieg

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Von: Timo Jaux

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Der TSV Griedel wird im Duell mit der HSG Hungen/Lich seiner Favoritenrolle gerecht. Hier setzt Griedels Constantin Jantos zum Torwurf an. © Timo Jaux

(kun). Nur 17 Tage nach dem Hinspiel zwischen dem TSV Griedel und der HSG Hungen/Lich hat der Tabellendritte der Handball-Landesliga Mitte, Gruppe 1, auch das zweite Aufeinandertreffen beider Mannschaften für sich entschieden. Vor 100 Zuschauern in der Sporthalle Butzbach feierten die Griedeler einen souveränen 34:26 (19:18)-Heimerfolg.

»Bereits im Vorfeld stand fest, dass die Griedeler in die Aufstiegsrunde einziehen werden, während wir in die Abstiegsrunde gehen. Von daher stand die Begegnung unter merkwürdigen Vorzeichen«, konstatierte HSG-Coach Carsten Schäfer. »Die Partie war ein Spiegelbild des Hinspiels. Wir lagen früh mit vier Toren in Führung und hatten das Spielgeschehen im Griff, um in der Folge erneut reihenweise beste Torchancen liegen zu lassen. Im Hinspiel haben wir 17 Großchancen ungenutzt gelassen, diesmal waren es sogar 19«, haderte Griedels Teammanager Jürgen Weiß mit der mangelnden Effektivität der Heimmannschaft. »Zudem haben wir in der Abwehr vor allem in der ersten Spielhälfte keinen Zugriff gefunden.«

Die frühe Vier-Tore-Führung (6:2/5.) konnten die Gastgeber auch beim 11:7 in der zwölften Minute noch aufrechterhalten, ehe Sand ins Getriebe des Griedeler Angriffs geriet und die Gäste dank eines 4:0-Laufs (18.) zum 12:12-Ausgleich kamen. In der Folge ging die HSG durch einen erneuten 4:0-Lauf mit 17:14 in Führung (26.). »In dieser Phase und auch über weite Strecken der zweiten Halbzeit haben wir hervorragenden Handball gespielt. Auf dieser Leistung können wir aufbauen«, zeigte sich Schäfer trotz der Niederlage zufrieden mit dem Auftritt seines Teams. Kurz vor dem Halbzeitpfiff verwandelte Sascha Siek einen Siebenmeter zur knappen TSV-Pausenführung.

»In seiner Kabinenansprache hat Trainer Dirk Schwellnus ganz deutlich die schwache Abwehrarbeit angesprochen. Diese konnten wir in der zweiten Spielhälfte deutlich verbessern«, konstatierte Weiß, dessen Mannschaft nach dem Seitenwechsel nur noch acht Gegentreffer zuließ. Nach dem 23:22 (42.) konnten sich die Hausherren kontinuierlich absetzen und sorgten mit einem 3:0-Lauf zum 28:23 in der 51. Minute für die Entscheidung. »Unter dem Strich ist die Niederlage um zwei, drei Tore zu hoch ausgefallen. Wir haben eine durchaus ansprechende Leistung gezeigt, mit der ich absolut zufrieden bin«, resümierte Gästecoach Schäfer.

TSV Griedel: Pajung, Krüger; Marx (3), Sascha Siek (7/3), Kuhl, Grieb (5), Nuradini, Nils Siek (2), Kipp (4), Krüger (3), Jantos (8/1), Vogel (1), Graßl, Rejab (1).

HSG Hungen/Lich: Krieg, Balkhaus; Kreß (4), Kresse (3), Böhm (3), Wenzel (6), Koppermann (2), Stania, Schmidbauer (1), Schmied, Gorr, Hahn (4/1), Anhäuser, Dönicke (3).

Im Stenogramm: Schiedsrichter: Bechthold/Lambmann (TSV Lützellinden/HSG Gedern/Nidda). - Zeitstrafen: 10:10 Minuten. - Siebenmeter: 5/4:2/1. - Zuschauer: 100.

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