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TSV Griedel: Mittelblock steht beim 27:24-Sieg in Linden

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Von: red Redaktion

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Der Griedeler Lukas Kipp fährt Kevin Stöhr (HSG Linden) in die Parade. © Harald Friedrich

Seine Torhüter und den starken Mittelblock in der Abwehr lobte Griedels Trainer Dirk Schwellnus beim Erfolg seines Teams in Lützellinden. Mit 27:24 gewann der TSV in der Landesliga, Gruppe 2.

(jwg). Der TSV Griedel hat am Samstag bei der HSG Linden mit 27:24 (12:11) gewonnen und den dritten Platz in der Handball-Landesliga (Gr. 1) gefestigt. Der TSV musste auf Pascal Ohrisch, Artan Nuradini und Dimitri Brunz verzichten. Über weite Strecken bestimmte Griedel das Geschehen, die HSG Linden konnte nur dreimal in der ersten Halbzeit in Führung gehen. Ein Sonderlob von Trainer Dirk Schwellnus verdienten sich die Griedeler Torhüter. Marco Pajung war ein starker Rückhalt und hielt u. a. zwei Siebenmeter. Als er in der 46. Minute verletzt das Spielfeld verlassen musste, schloss Hendrik Krüger nahtlos an die Leistung an.

Der Griedeler Mittelblock in der Abwehr um Tobias Marx und Nils Siek zeigte gegen das Angriffsspiel der HSG Linden eine engagierte Leistung. Im Angriff spielte der TSV gegen die 3:2:1-Abwehr zumeist mit Ruhe und Übersicht. Ein kleiner Kritikpunkt bleibt die mangelhafte Chancenverwertung.

Die Wetterauer waren von Anfang an hellwach. Das Lindener 1:0 drehten der Griedeler Torjäger Sascha Siek (2) und Kapitän Constantin Jantos zur eigenen 3:1-Führung (8.). Mit einem Doppelschlag war Sascha Siek zum 5:3 verantwortlich. Nach den Treffern von Sandro Krüger in Überzahl und Jantos zum 7:5 konterte Linden und glich zum 7:7 (17.) aus. Eine Griedeler Überzahl nutzte Marvin Grieb zum 8:7, und Krüger schloss in das leere Tor zum 9:7 ab. In den nächsten Minuten leistete sich der TSV eine kleine Schwächephase, die HSG Linden ging durch einen 3:0-Lauf mit 10:9 in Führung. Einen erweiterten Gegenstoß schloss Sascha Siek zum 10:10 ab. Grieb war nach seiner Verletzung wieder eine echte Bereicherung im Griedeler Angriffsspiel, er erzielte das 11:11. Nach einem Traumpass von Pajung traf Sascha Siek per Gegenstoß zur 12:11-Halbzeitführung.

Der TSV Griedel kam konzentriert aus der Kabine und erhöhte durch Jantos und Thomas Graßl auf 14:11. Sascha Siek, Jantos und Graßl bauten die Führung auf 17:13 (39.) aus. Auch beim 19:15 durch Treffer von Nils Siek und Marx betrug der Vorsprung vier Tore. Nach einem Foul an Lukas Kipp verwandelte Sascha Siek den Siebenmeter zum 20:15. Der TSV schien auf die Siegerstraße einzubiegen, aber die Mannschaft verpasste es, sich deutlicher abzusetzen. Linden verkürzte auf 17:20. Nils Siek war zum 21:17 erfolgreich. Nach einem Foul an Graßl erzielte Sascha Siek mit einem Siebenmeter das 22:18. In den nächsten Minuten konnte der TSV den Vorsprung bis zum 25:21 durch Tore von Krüger (2) und Kipp halten. Graßl erhöhte sogar auf 26:21 (54.), aber der TSV Griedel konnte den Sack noch nicht zu machen. Mit einem 3:0-Lauf verkürzte Linden auf 24:26, da waren noch 1:21 Minuten zu spielen. Im nächsten Griedeler Angriff zerstörte Nils Siek mit einem Unterarmwurf zum 27:24 die letzten Lindener Hoffnungen auf einen Punktgewinn. Griedel freute sich mit seinen Anhängern über den Auswärtssieg. Am Mittwoch (20.30 Uhr) steht das Nachholspiel in Hungen auf dem Programm.

TSV Griedel: Pajung, Krüger; Marx (1), Sascha Siek (9/4), Kuhl, Grieb (2), Nils Siek (3), Kipp (1), Krüger (4), Jantos (4), Köhler, Vogel, Graßl (3), Rejab.

Stenogramm / Schiedsrichter: Paul/Löber (Twistetal). - Zu.: 100. - Zeitstrafen: 8:4 Min. - Siebenmeter: 4/2:4/4.

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