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TSV Griedel schlägt HSG Dilltal und verlässt Abstiegsplätze

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Von: Sascha Kungl

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Der Griedeler Lukas Kipp (8) ist den Dilltalern enteilt und trifft für seine Mannschaft, die in der Landesliga auf Platz elf vorrückt. © Timo Jaux

Das war wichtig: Mit einem 36:28-Erfolg im Kellerduell gegen die HSG Dilltal hat sich der TSV Griedel erstmal auf Rang elf vorgeschoben. Der würde am Saisonende den Klassenerhalt bedeuten.

(kun). Im Abstiegskampf der Handball-Landesliga Mitte hat der TSV Griedel zwei wichtige Punkte verbucht: Gegen den Tabellennachbarn HSG Dilltal feierte das Team von Trainer Jens Hohaus einen 36:28 (20:13)-Heimerfolg und konnte die Abstiegsränge verlassen. »Gegen Dilltal haben wir von Beginn an die Balance zwischen starker Abwehrleistung und Effizienz im Angriff gefunden. Zum ersten Mal in dieser Saison ist es den Jungs gelungen, ihre individuellen Fähigkeiten zu einer Mannschaftsleistung zusammenzufügen«, zeigte sich Griedels Teammanager Jürgen Weiß rundum zufrieden.

Grundlage für den dritten Griedeler Saisonsieg war eine bärenstarke Abwehrleistung. Bis zur 27. Minute ließ der TSV-Defensivverbund nur elf Gegentore zu. Dabei leistete Torwart Marco Pajung in Zusammenarbeit mit dem Mittelblock um Nils Siek und Romeo Rejab hervorragende Arbeit. Im Angriff glänzten neben Sascha Siek mit seiner Effizienz auch Spielmacher Nils Siek mit seiner Übersicht und Lukas Kipp mit dem Blick für die Lücken in der HSG-Abwehr. »Die Mannschaft hat sich ein Gesamtlob für ihre couragierte Leistung verdient«, konstatierte Weiß, dessen Team vor 150 Zuschauern in der Butzbacher Halle lediglich beim 2:3 (3.) in Rückstand lag. In den ersten Minuten deutete noch alles auf einen spannenden Spielverlauf hin. Kipp und Marvin Grieb legten für Griedel vor, ehe Christian Ziehm und Luis Jung zum 2:2 ausglichen. Nach einem Foul an Timm Weiß verwandelte Sascha Siek den fälligen Siebenmeter 6:5 (9.). Rejab und Sascha Siek erhöhten auf 8:5 (11.), ehe die Gäste durch einen 3:0-Lauf noch mal zurückkamen (8:8/13.). Nur fünf Minuten später hatte Weiß jedoch den alten Abstand wiederhergestellt (12:9/18.). Sascha Siek, Sandro Krüger und Nils Siek bauten den Vorsprung auf sieben Tore aus (18:11/26.), ehe Dilltals Spielertrainer Micha Wiener den 13:20-Pausenstand markierte.

Nils Siek erhöhte mit einem Doppelschlag auf 24:15 (34.), ehe Sascha Siek für den ersten Zehn-Tore-Vorsprung verantwortlich zeichnete (25:15/36.). Spätestens zu diesem Zeitpunkt war die Partie entschieden. Zwar konnten die Gäste durch eine 4:2-Deckung noch mal verkürzen, Griedel hatte das Geschehen aber jederzeit im Griff. Mit seinem zwölften Tagestreffer zum 28:20 verließ Sascha Siek in der 44. Minute die Platte. Grieb und Kipp bauten den Vorsprung auf 31:22 (49.) aus, ehe Kipp mit dem 36:27 den Schlusspunkt setzte. »Für uns war es enorm wichtig, die nächsten schweren Aufgaben gegen Wettenberg und Münster mit einem Erfolgserlebnis anzugehen«, erklärte Weiß.

Griedel: Pajung, Krüger; Weiß (2), S. Siek (12/4), Grieb (3), N. Siek (6), Kipp (5), Kuhl (1),Krüger (2), Engel, Köhler (1), Vogel (2), Rejab (2), Strasheim.

Dilltal: Russmann, Große-Grollmann; Müller (1), Zabeschek, Jung (4), Ziehm (10/1), Schäffer (1), Becker (1), Wiener (5), Ulm (1), Malo (3), Fitzner, Groß, Kohlmei (1).

Stenogramm: Schiedsrichter: Füllgrabe/Neukamp. - Zeitstrafen: 4:6 Minuten. - Siebenmeter: 4/4:2/1. - Zuschauer: 150.

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Sascha Siek erzielt zwölf Treffer gegen Dilltal. © Timo Jaux

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