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TSV Griedel zur Improvisation gezwungen

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Von: Sascha Kungl

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(kun). In der Handball-Landesliga Mitte hat der TSV Griedel am Samstag ab 18 Uhr den Oberliga-Absteiger HSG Wettenberg zu Gast in der Butzbacher Sporthalle. Wettenberg belegt mit 14:6 Punkten aktuell den fünften Tabellenplatz und ist auf dem Papier in der Favoritenrolle.

Als Oberliga-Absteiger gehört das Team von Trainer Thomas Schäfer, der viele Jahre als Profi bei der SG Wallau/Massenheim spielte, zum engen Kreis der Aufstiegskandidaten. Der Saisonstart verlief mit 10:0 Punkten optimal. Danach kam Sand ins Getriebe der HSG. Der Heimniederlage gegen den Tabellenführer aus Lumdatal folgte eine Auswärtspleite beim starken Aufsteiger HSG Hochheim/Wicker. Anschließend fand man mit zwei Siegen zurück in die Erfolgsspur, ehe es am vergangenen Wochenende eine überraschende Heimniederlage gegen den TuS Holzheim setzte. »Ich habe eine intakte Mannschaft übernommen, die mit ein paar jungen Spielern aus dem Umfeld sinnvoll ergänzt wurde. Die Spieler müssen sich erst in die neue Lage hineinarbeiten und lernen, Verantwortung zu übernehmen. Unsere Aufgabe ist es, die Abwehr wieder zu stabilisieren, dann kommt auch unsere große Waffe, der Gegenstoß, auf beiden Seiten wieder zum Zuge und das Spiel kann wieder einfacher werden«, erklärt Schäfer, der mit Tom Warnke (70 Tore) auf Linksaußen und Aron Weise (66 Tore) im Rückraum zwei herausragende Spieler im Kader hat.

»Die Gäste haben die Favoritenstellung inne und werden mit einem Auswärtserfolg unbedingt den Anschluss an die Tabellenspitze halten wollen, um auch weiterhin um den direkten Wiederaufstieg mitzuspielen. Durch den wichtigen Sieg gegen Dilltal in der Vorwoche konnten wir uns etwas Luft im Tabellenkeller verschaffen. Mit diesem positiven Gefühl wollen wir nun auch die Aufgabe gegen Wettenberg angehen«, erklärt Griedels Teammanager Jürgen Weiß. Die Gastgeber hat unter der Woche eine Erkältungswelle erwischt. Trainer Jens Hohaus konnte im Abschlusstraining nur auf vier Spieler zurückgreifen. »Daher werden Spieler aus der zweiten Mannschaft zum Einsatz kommen müssen«, verrät Weiß.

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