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Türk Gücü Friedberg: Alzenau kommt in die Wetterau

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Von: Pedro Acebes Gonzalez

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Demyan Imek und Türk Gücü Friedberg grüßen in der Hessenliga weiter von der Spitze. Am Samstag kommt Bayern Alzenau an das Burgfeld. © Jürgen Keßler

Türk Gücü Friedberg tut die Höhenluft in der Hessenliga sichtbar gut. Auch gegen Bayern Alzenau wollen die Kreisstädter den Platz an der Sonne verteidigen.

(ace). Türk Gücü Friedberg führt nach einem fulminanten Saisonstart das Klassement in der Fußball-Hessenliga an. In der Heimbegegnung am Samstag (17 Uhr) gegen den FC Bayern Alzenau will die Mannschaft von Erfolgstrainer Enis Dzihic die Tabellenführung verteidigen, wenn möglich sogar ausbauen.

Gespannt wird man sich am frühen Samstagabend auf den Zuschauerplätzen des Burgfeldes umsehen. Kann Türk Gücü durch den aktuellen Höhenflug eine (kleine) Euphorie entfachen? Angesichts von vier Siegen in Folge nach dem Auftaktremis gegen den 1. FC Erlensee (2:2) wäre dies dem Verein und der Mannschaft zu wünschen. Beim 3:0-Auswärtserfolg in Weidenhausen begannen die Friedberger lethargisch, steigerten sich dann aber rechtzeitig, um am Ende recht sicher den Auswärtsdreier im Werra-Meißner-Kreis einzufahren.

Kaum zu glauben: Die letzte Niederlage von Türk Gücü in der Hessenliga datiert vom 13. März, als die Kreisstädter - noch vor dem Amtsantritt von Trainer Enis Dzihic - gegen den SV Steinbach mit 2:4 verloren. Unter Dzihics Regie gelang dann der souveräne Klassenerhalt und in der neuen Saison der Sprung an die Spitze, ohne unter seiner Ägide ein Pflichtspiel verloren zu haben. Gegen die Unterfranken, die nach dem Auftaktsieg gegen Eintracht Frankfurt II in eine Negativspirale geraten sind und mit nur vier Zählern in der Abstiegszone stecken, gilt Friedberg nicht nur aufgrund seiner Formstärke als Favorit. »Ich will diese Momentaufnahme so lange wie möglich vorzeigen können«, gibt sich Dzihic selbstbewusst. »Mit der richtigen Einstellung und der nötigen Mentalität gehen wir diese Begegnung an. Wir wissen aber auch, dass Alzenau über gute Fußballer verfügt, dass sie Qualität mitbringen«, sagt der 48-Jährige über das Team von Trainer Angelo Barletta.

Bereits sein zweites Tor im Friedberger Dress markierte in Weidenhausen der Japaner Kodai Hayashi. Der 25-jährige Stürmer, von Geburt an unter Taubstummheit leidend, fügt sich von der Bank kommend immer besser ins Team ein.

Seit Mittwochabend steht nunmehr auch der nächste Friedberger Gegner im Hessenpokal fest. Der SC Waldgirmes setzte sich in Kinzenbach durch und trifft in der zweiten Runde auf Türk Gücü.

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