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Türk Gücü Friedberg: Eddersheim ist kein gutes Pflaster

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Von: Pedro Acebes Gonzalez

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Gelungene Woche für Türk Gücü: Nach Siegen im Hessenliga-Topspiel und im Pokal verlängerten Nils Knecht (im Bild) und Jan-Philipp Häuser ihre Verträge. Nun geht’s nach Eddersheim. TIX © Timo Jaux

Türk Gücü Friedberg ist am Sonntag in der Hessenliga in Eddersheim zu Gast. Die jüngsten Ergebnisse an der Staustufe sind nicht gerade positiv. Das soll sich jetzt ändern.

(ace). Mit der Euphorie des 4:2-Sieges gegen Tabellenführer Eintracht Frankfurt II fährt Türk Gücü Friedberg am Sonntag in der Fußball-Hessenliga in den Main-Taunus-Kreis zum FC Eddersheim (Anstoß: 15 Uhr). Mittlerweile ist klar, dass die Kreisstädter die erforderlichen Lizenzunterlagen für einen eventuellen Aufstieg in die Regionalliga Südwest in Karlsruhe einreichen werden. Somit wird es mit der Eintracht U 21 und dem auf Rang zwei stehenden FC Gießen, die ebenfalls ihre Absichten für die Bewerbung zur vierten Liga bekundet haben, einen Dreikampf um die beiden aufstiegsrelevanten Plätze in der Liga geben.

Noch sind aber elf Spieltage zu absolvieren, an denen jede Menge passieren kann. Die nächste Aufgabe führt das Team von Trainer Enis Dzihic in den Hattersheimer Stadtteil Eddersheim, dessen Sportplatz an der Staustufe direkt am Mainufer liegt. Der dortige Rasenplatz war in den vergangenen Jahren kein gutes Pflaster für die Friedberger. Die einzigen beiden Auftritte gingen unter den Direktiven von Mustafa Fil 2018 mit 1:2 und unter der Regie von Dzihics Vorgänger Carsten Weber gar mit 0:4 verloren. Zwei weitere geplante Gastspiele fielen in die beiden Corona-Lockdowns und fanden entsprechend nicht statt.

Die Gastgeber haben in der Winterpause einen Trainerwechsel vollzogen. Im Hinspiel, das Türk Gücü am Burgfeld mit 2:1 erfolgreich gestaltete, war Christian Lüllig noch im Amt.

Mittlerweile schwingt der erst 28-jährige Ex-Profi Marcel Kaffenberger, der seine Spieler-Karriere nach seiner letzten Station bei Rot-Weiß Erfurt wegen einer Knieverletzung beenden musste, das FC-Zepter an der Seitenlinie. Der Tabellen-13. hat nur 33 Gegentore kassiert und verfügt damit über die drittbeste Defensive der Liga. Im Sturm liegt das Manko bei den Gastgebern, die nur 31-mal trafen und damit gemeinsam mit Hadamar den drittschlechtesten Angriff der Liga bilden.

Auffällig: Eddersheim spielte in dieser Saison schon zehnmal zu Null, davon viermal 0:0. Die Gastgeber tragen ihre Heimpartien grundsätzlich sonntags aus, da sie noch eine zweite und dritte Mannschaft im Spielbetrieb haben und diese jeweils davor den sogenannten »Super Sunday« komplettieren.

»Es erwartet uns eine heimstarke Mannschaft, die defensiv besonders stark zu Hause auftritt. Wir wollen aber unseren ersten Auswärtssieg in Eddersheim holen und den Coup über Eintracht Frankfurt II vergolden«, blickt Pressesprecher Furkan Kaplan voraus. »Das wird nicht einfach, aber wenn wir Geduld bewahren und die richtigen Abschlüsse finden, dann denke ich, dass wir mit dem erhofften Dreier nach Friedberg zurückkehren«, fuhr Kaplan fort und verkündete nach dem 12:0-Erfolg im Viertelfinale des Kreispokals bei A-Ligist SV Schwalheim (siehe Extra-Artikel) zudem die Vertragsverlängerungen von Jan-Philipp Häuser und Nils Knecht.

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