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Türk Gücü Friedberg: Mit afghanischem Nationalspieler in den Abstiegskampf

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Von: Michael Nickolaus

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Zweikampfstark: Masih Saighani beim WM-Qualifikationsspiel von Afghanistan gegen Bangladesh (rechts: Matin Mia) im Juli 2021. © Red

Türk Gücü Friedberg verstärkt mit Blick auf den Kampf um den Klassenerhalt in der Fußball-Hessenliga die Defensive. Der Neuzugang hat zuletzt als Vollprofi in Asien gespielt.

Ein afghanischer Nationalspieler soll helfen, den Klassenerhalt in der Fußball-Hessenliga zu sichern. Masih Saighani steht ab sofort wieder im Kader von Türk Gücü Friedberg. Bereits in der Saison 2016/17 spielte der 1,88 Meter große Innnenverteidiger für den Klubs aus der Wetterau; damals noch in der Verbandsliga Süd. Saighani war zuletzt bei Real Kashmir FC in der I-League, der zweiten indischen Liga, unter Vertrag. Zuvor hatte der inzwischen 35-Jährige als Profi für Klubs der ersten Ligen in Bangladesh und Indien gekickt.

»Es ist wichtig, Erfahrung in unseren jungen Kader zu bringen«, sagt Carsten Weber. Der TGF-Coach konnte zum Trainingsauftakt in dieser Woche auch Julian Scheffler auf dem Fußballplatz begrüßen. Er hatte - ebenso wie Alban Lekaj - in der ersten Saisonhälfte noch keine Einsatzminute habt.

Masih Saighani war nach fünfjähriger Abstinenz vom Nationalkader im vergangenen Juni zu drei WM-Qualifikationspielen Afgahnistans nominiert worden. Beim 1:1 gegen Bangladesh war er für 28 Minuten eingewechselt worden. Beim 1:2 gegen den Oman sowie dem 1:1 gegen Indien stand der er über die komplette Spielzeit auf dem Feld.

»Ich bin zurück, um der jungen Mannschaft zu helfen, den Klassenerhalt zu schaffen. Als sich eine beruflich Perspektive in Frankfurt aufgetan hat, war schnell klar, dass Türk Gücü Friedberg ein Ansprechpartner für mich sein würde«, wird Saighani in einer Klub-Mitteilung zitiert.

In Hessen kennt man Saighani unter anderem aus seiner Zeit in Waldgirmes, Wetzlar, Steinbach und Stadtallendorf.

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