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Türk Gücü Friedberg: Sieg nach Pausen-Rückstand in Hadamar

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Von: Pedro Acebes Gonzalez

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(ace). Nach drei Niederlagen in Folge ist Türk Gücü Friedberg in der Fußball-Hessenliga am Samstagnachmittag wieder in die Erfolgsspur zurückgekehrt und nahm beim 3:1 (0:1)-Sieg beim SV Rot-Weiss Hadamar alle drei Punkte mit in die Kreisstadt.

Damit liegen die Friedberger zwar weiter vier Punkte hinter dem neuen Spitzenreiter FC Gießen zurück, konnten aber Rang zwei zurückerobern, der js zur Teilnahme an der Aufstiegsrunde zur Regionalliga Südwest berechtigt. Mittlerweile ist das Teilnehmerfeld in der oberen Tabellenhälfte derart eng zusammen gerückt, dass zwischen den Rängen zwei und neun lediglich drei Punkte Differenz liegen.

Auf vier Positionen hatte TGF-Coach Enis Dzihic seine Startformation gegenüber dem 2:4 beim SV Steinbach gewechselt. Für Kamil Yikilmaz, Alit Usic, Julian Dudda (verletzt) und Demyan Imek begannen Masih Saighani, Ren Gatamura, Patrick Schorr und Kodai Hayashi von Beginn an auf dem engen Kunstrasenplatz im Vorort Niederhadamar, wo die Gastgeber neuerdings durchgehend ihre Heimspiele austragen.

Obwohl Türk Gücü diesmal zwar nicht in den Anfangsminuten, aber doch nach 20 Minuten durch Thomas Wilhelmy in Rückstand geriet und damit zum vierten Mal in Folge zur Halbzeit im Rückstand lag, schafften die Friedberger im zweiten Abschnitt noch den Turnaround mit viel Mentalität und Willenskraft.

Die Hausherren operierten auf dem kleinen Kunstrasen mit vielen langen Einwürfen von Dillon Fosuhene, die wie Eckbälle für Gefahr vor dem Tor von TGF-Tormann Felix Koob sorgten. Vorne bauten die Westerwälder in Ermangelung von gelernten Stürmern derweil auf den kantigen Abwehrsspieler Mirko Dimter im Sturm.

Dass die Partie sich in Abschnitt zwei noch zugunsten Friedbergs drehte, lag aber auch daran, dass Hadamar nach dem Seitenwechsel zunehmend abbaute. Durch einen umstrittenen Handelfmeter, den Toni Reljic zum Ausgleich verwandelte (56.) kam Friedberg zum Ausgleich und konnte sich dann auf die individuelle Klasse seiner Offensivspieler verlassen.

Beim zweiten Treffer traf Noah Michel nach einem Eckball auf Kopfballablage von Saighani zum 2:1 (65.). Zehn Minuten später machte Reljic mit einem 25-Meter-Schuss alles klar (75.).

Während die abstiegsgefährdeten Gastgeber mit ihrem fehlenden Spielglück haderten, war Türk Gücü Friedbergs Trainer Enis Dzihic erleichtert: »Dieser Sieg ist ganz wichtig für die Köpfe meiner Spieler. In einer schwierigen Lage haben wir in der Halbzeit Ruhe bewahrt und das Spiel auf dem rutschigen Platz noch in unsere Richtung lenken können.«

SV Rot-Weiss Hadamar: Hasselbach - Fosuhene, Burggraf (80. Kosuchin), Dillmann, Wölfinger - Paul, Sumak - Wilhelmy (65. Zey), Kittel (87. Halimi), Zouaoui - Dimter.

Türk Gücü Friedberg: Koob; Eren (46. Imek), Saighani, Häuser, Gatamura - Henrich (85. Usic), Schorr - Scheffler, Reljic (87. Mahmudov), Hayashi (33. Yikilmaz/90.+1 Knecht) - Michel.

Im Stenogramm: Schiedsrichter: Keine Angabe. Zuschauer: 200. Tore: 1:0 (20.) Wilhelmy, 1:1 (56./Handelfmeter) Reljic, 1:2 (65.) Michel, 1:3 (75.) Reljic.

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