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Türk Gücü Friedberg und FC Karben im Finale

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Von: Nici Merz

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Kapitän Axel Furkert und sein FC Karben stehen nach dem Erfolg in Bad Nauheim im Pokalfinale. © Nicole Merz

Im Fußball-Kreispokal feierten die Favoriten am Mittwoch Siege. Türk Gücü Friedberg strapazierte in Beienheim das Glück, während der FC Karben bei der Spvgg. Bad Nauheim verdient gewann.

(kun). Fußball-Hessenligist Türk Gücü Friedberg und Gruppenligist FC Karben stehen im Finale des Friedberger Kreispokals. Während die favorisierten Friedberger dank eines Last-Minute-Treffers von Murad Mahmudov einen 2:1-Auswärtserfolg beim SKV Beienheim feierten, löste der FC Karben das Finalticket durch einen 4:3-Auswärtssieg bei der klassentieferen Spvgg. 08 Bad Nauheim.

Spvgg. 08 Bad Nauheim - FC Karben 3:4 (1:3): »Wir haben die Partie durch individuelle Fehler selbst noch einmal spannend gemacht. Unter dem Strich steht aber ein absolut verdienter Auswärtssieg«, konstatierte Gästecoach Karl-Heinz Stete nach dem Schlusspfiff. Den Führungstreffer der Nullachter durch Izz Elarab Abdou aus der sechsten Minute egalisierte Philipp Schaal per Kopf im Anschluss an einen Eckball von Florian Kurtz nur fünf Minuten später. In der 22. Minute hatte Tim Brunotte die Partie nach Steilpass von Schaal zugunsten des Gruppenligisten gedreht. Zehn Minuten später traf Tom Meyer per Kopf nach Balleroberung und Flanke von Brunotte zur 3:1-Pausenführung. Einen individuellen Fehler in der Karbener Abwehr nutzte Abdou drei Minuten nach dem Wiederanpfiff zum Anschlusstreffer. Für die Entscheidung sorgte Moritz Heitefuß per Direktabnahme nach Flanke von Meyer eine Viertelstunde vor dem Ende. Der 3:4-Anschlusstreffer durch Pascal Boss in der Schlussminute kam für die Nullachter zu spät.

SKV Beienheim - Türk Gücü Friedberg 1:2 (0:0): Mit der letzten Aktion des Spiels gelang dem favorisierten Hessenligisten der Siegtreffer durch einen Distanzschuss von Murad Mahmudov (90.). »Nicht nur aufgrund des späten Gegentreffers steht unter dem Strich eine unglückliche Niederlage. Wir haben viel Aufwand betrieben und uns gegen den Favoriten über weite Strecken sehr gut verkauft«, bescheinigte SKV-Pressesprecher Stefan Raab seiner Elf eine starke Leistung. Die größte Chance des ersten Durchgangs hatten die Hausherren. Vier Minuten vor der Pause verfehlte Denis Ehrlicher das Gästegehäuse aus kurzer Distanz nach Vorarbeit von Steffen Münk knapp. »Das hätte die Führung sein müssen«, haderte Raab. Unmittelbar nach dem Wiederanpfiff hatten die Gäste ihre beste Phase und gingen folgerichtig durch Demyan Imek in Führung (48.).

In der Defensive blieb der Hessenligist jedoch auch weiterhin verwundbar. Einen von Jan-Philipp Häuser an Andrei Dogot verwirkten Foulelfmeter verwandelte Münk in der 80. Minute zum 1:1-Ausgleich, ehe Mahmudov den Last-Minute-Treffer für die Friedberger erzielte.

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