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Türk Gücü Friedberg verlängert mit Enis Dzihic

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Von: Pedro Acebes Gonzalez

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Weichenstellung auf dem Burgfeld: Türk Gücü Friedberg wird mit Enis Dzihic als Trainer in die Saison 2023/24 gehen. © Timo Jaux

Enis Dzihic wird Türk Gücü Friedberg auch in der kommenden Saison coachen. Zum Jahresabschluss spielt der Fußball-Hessenligist nun erstmal zu einer ungewöhnlichen Uhrzeit.

(ace). Vor dem letzten Spiel im Jahr 2022 hat Türk Gücü Friedberg Fakten geschaffen. Wie der Fußball-Hessenligist bekannt gab, wurde der Vertrag mit Trainer Enis Dzihic bis 2024 verlängert. Zum Jahresabschluss erwartet der Klub aus der Wetterau am Samstag zur ungewohnt frühen Uhrzeit um 12.30 Uhr den FSV Fernwald.

Ursprünglich war die Begegnung für 17 Uhr vorgesehen, da aber beide Vereine bei den zu erwartenden Minustemperaturen nicht abends spielen wollten und der Kunstrasenplatz am Burgfeld nachmittags durch ein Heimspiel der A-Jugend der JSG Friedberg belegt ist, kam nur die mittägliche Anstoßzeit in Frage.

Die Partie verspricht noch einmal gehobenes Niveau, denn es trifft der Dritte auf den Fünften der Tabelle. Das Hinspiel Ende September konnten die Gäste aus dem Gießener Umland klar mit 4:0 gewinnen. Fernwald spielt eine hervorragende Runde und hat sich unter der Regie von Trainer Daniyel Bulut seit Wochen im oberen Tabellendrittel festgesetzt.

Mit Fernwald kommt so etwas wie der Angstgegner der Friedberger, denn in sechs Pflichtspielduellen konnte Türk Gücü nur einmal gewinnen, als man 2018 im entscheidenden Aufstiegsspiel zur Hessenliga die Mittelhessen mit 2:1 besiegte. In vier weiteren Hessenliga-Partien gab es nur ein Unentschieden und drei Niederlagen, dazu das Aus Anfang des Jahres im Hessen-Pokal. Für Trainer Enis Dzihic sind solche Statistiken ohnehin nur Nebensache. Der erfolgreiche Coach konzentriert sich auf die Gegenwart und da gilt es, nach dem emotionalen 3:2-Sieg über den SC Waldgirmes noch einen guten Jahresabschluss zu finden. Mittlerweile gibt es die Möglichkeit, dreimal die Woche am Burgfeld zu trainieren, somit stimmen die Rahmenbedingungen. Für etwas Lockerheit bei den Einheiten sorgte TV-Moderator Max Schradin, den der Trainer seit 20 Jahren kennt.

Verzichten muss Dzihic am Samstag auf Stammspieler wie Julian Scheffler (verletzt) und die aus privaten Gründen fehlenden Masih Saighani und Eray Eren. »Das 3:2 gegen Waldgirmes haben wir uns durch unsere Mentalität erarbeitet. Gegen die gute Mannschaft des FSV Fernwald, die zurecht in den Top Fünf steht, muss ich aber erst am Spieltag schauen, wer mir für das schwere Spiel zur Verfügung steht«, erklärt der Ex-Profi.

Der Verein hat unterdessen angekündigt, die Erlöse aus den Zuschauereinnahmen komplett an die »Bärenherz-Stiftung Wiesbaden« zu stiften, die sich um das Wohlergehen schwerstkranker Kinder kümmert. »Manchmal gibt es wichtigere Dinge als Fußball. Alessandro Cavalera, Trainer unserer Zweiten, ist in diesen Dingen besonders engagiert«, weiß Dzihic.

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