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Türk Gücü Friedberg will Gießens Serie stoppen

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Von: Pedro Acebes Gonzalez

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Türk-Gücü-Torwart Felix Koob ist ein starker Rückhalt. JAUX © Timo Jaux

Türk Gücü Friedberg ist auf dem Burgfeld noch ungeschlagen. Das soll auch am Samstag so bleiben, wenn die Kreisstädter den FC Gießen zum Hessenliga-Duell empfangen.

(ace). Sechs Punkte wollte Türk Gücü Friedberg am verlängerten Wochenende rund um den Tag der deutschen Einheit einfahren, doch aus diesem Vorhaben wurde nichts. Denn durch die unerwartet hohe 0:4-Niederlage beim FSV Fernwald und dem Spielausfall beim SV Steinbach (neuer Termin: Mittwoch, 12. Oktober um 20 Uhr) stand das Punktekonto der Kreisstädter still, und so mussten die Friedberger nicht nur die Tabellenführung in der Fußball-Hessenliga an Eintracht Stadtallendorf abtreten, sondern auch Rot-Weiß Walldorf an sich vorbei ziehen lassen. Aktuell ist man nur noch auf Rang drei im Klassement zu finden. Am Samstag erwartet Türk Gücü zur jetzt schon gewöhnlichen Uhrzeit um 17 Uhr den formstarken FC Gießen, der sich durch eine starke Serie von sieben Partien ohne Niederlage auf Rang vier vorgeschoben hat und nur noch zwei Zähler hinter Friedberg steht.

Der Regionalliga-Absteiger aus dem Nachbarkreis, der weiter vom langjährigen Trainer Daniyel Cimen gecoacht wird und um den Ex-Bundesligaspieler Michael Fink eine runderneuerte Mannschaft aufgebaut hat, kommt nach dem sicheren 2:0-Erfolg am Montag im Waldstadion über Kellerkind Rot-Weiß Hadamar mit viel Selbstvertrauen zum Nachbarschaftsduell.

Friedbergs Sportlicher Leiter Sinan Karanfil erwartet »wie gegen jeden Gegner eine schwere Aufgabe. Wir werden alles in die Waagschale werfen, um Gießen wieder weiter zu distanzieren.« Die herbe Pleite in Fernwald habe man so weit abgeschüttelt, »es war ja nicht so, dass wir dort keine Chancen gehabt hätten. Ist doch klar, dass man für Konter anfällig ist, wenn man vorne den Ausgleich sucht. Das Ergebnis war definitiv zu hoch ausgefallen.« Die Kreisstädter sind seit dem Umzug auf das Burgfeld in Heimspielen ungeschlagen. »Das soll auch am Samstag so bleiben«, sagt Karanfil, der wie schon gegen Bayern Alzenau und Hanau bei guten Witterungsbedingungen mit einer Kulisse von über 300 Besuchern rechnet. Stand jetzt kann Trainer Enis Dzihic, der in Fernwald erst seine zweite Niederlage in sieben Monaten quittierte, auf seinen gesamten Kader bauen.

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