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Türk Gücü Friedberg zeigt richtige Reaktion und kehrt gegen Unter-Flockenbach zurück in Erfolgsspur

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Von: Pedro Acebes Gonzalez

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Toni Reljic, Demyan Imek, Noah Michel und Kamil Yikilmaz freuen sich über einen Treffer von Türk Gücü Friedberg gegen Unter-Flockenbach. © Timo Jaux

Mit drei frühen Treffern behält Türk Gücü im Nebel von Friedberg den Durchblick und schlägt den SV Unter-Flockenbach in der Fußball-Hessenliga mit 4:1.

Türk Gücü Friedberg hat am Samstagabend sein Heimspiel in der Fußball-Hessenliga gegen Aufsteiger SV Unter-Flockenbach mit 4:1 (3:0) gewonnen und den dritten Tabellenplatz gefestigt. Eine Woche nach der bösen 1:6-Schlappe bei Rot-Weiß Walldorf zeigten die Kreisstädter eine entsprechende Reaktion.

Zum wiederholten Male gab es Missverständnisse in Sachen Trikotfarben. Die Gäste waren in roter Spielkleidung angereist, obwohl sie bei der üblichen Absprache im Vorfeld weiß angegeben hatten. Türk Gücü hielt ebenfalls rote Trikots bereit und musste dann die schwarzen Ausweichtrikots erst herbeiholen.

Bei grenzwertigen Sichtverhältnissen und vor einer Minuskulisse sorgte Türk Gücü schon in der Anfangsphase für klare Verhältnisse und legte schnell drei Tore vor. Auf Zuspiel von Toni Reljic traf Kamil Yikilmaz zum 1:0 (9.). Dann flankte Noah Michel von der rechten Seite, Reljic nahm mit der Brust an, scheiterte zunächst an SVU-Torwart Schütz und schob im Nachschuss doch noch ein (16.). Kurz darauf war Michel auf und davon und erhöhte mit einem Heber nach Vorarbeit von Demyan Imek auf 3:0 (20.). Mirko Schneider, der Trainer der Odenwälder, musste nach dem Abpfiff anerkennen: »Das Spiel haben wir in der ersten Halbzeit verloren. Der Gegner hat mit Reljic und Michel zwei Granaten dieser Liga, aber die darf man halt nicht komplett frei stehen lassen.«

Schneider wechselte zur Pause gleich auf vier Positionen und fand dann, dass »die zweite Hälfte okay« war. In der Tat kamen die »Flockies« stärker auf, verkürzten durch Stürmer Linus Hebling (51.) und hatten weitere Gelegenheiten. Es wurde auch ein laut Schneider »glasklarer Elfmeter« reklamiert, im Nebel war die Situation aber nicht eindeutig erkennbar. Letztlich war dann mit Michels zweitem Treffer nach einer Ecke per Kopfball die Partie endgültig entschieden (82.).

Zwischenzeitlich hatte TGF-Trainer Enis Dzihic gar einen Abbruch befürchtet. Er hatte gehört, dass am Vorabend die Gruppenliga-Partie zwischen der DJK Bad Homburg und der FG Seckbach bei ähnlichen Verhältnissen gar nicht erst angepfiffen worden war. »Die Niederlage in Walldorf ist Vergangenheit, heute wollten wir mit einem Sieg in unseren Mannschaftsabend gehen. Das haben wir im ersten Abschnitt überragend gemacht. Wir haben die SV-Stürmer komplett aus dem Spiel genommen und waren aggressiv gegen den Ball. Diese Galligkeit, die ich in Walldorf vermisst habe, hatten wir heute von der ersten Minute an«, resümierte Dzihic.

Türk Gücü Friedberg: Koob; Usic, Häuser, Scheffler - Imek (59. Gatamura), Henrich, Schorr (84. Knecht), Eren (90.+1 Fujikawa) - Reljic (88. Mahmudov) - Yikilmaz (79. Hayashi), Michel.

Unter-Flockenbach: Schütz; Mayer (46. Eckstein), Heckhoff, Kaffenberger, Kamuff - Hechler (46. Arikan), Schaudt (46. Zyprian), Hamann, Marquardt (84. Johnson) - Diefenbach (46. Blüm), Hebling.

Stenogramm / SR: Haustein (Buseck). - Zuschauer: 138. - Tore: 1:0 (9.) Yikilmaz, 2:0 (16.) Reljic, 3:0 (20.) Michel, 3:1 (51.) Hebling, 4:1 (82.) Michel.

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