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Türkischer SV Bad Nauheim vor Gastspiel in Niederrad im Abstiegskampf angekommen

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Von: Leon Alisch

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Samet Oezisli (blaues Trikot, hier im Zweikampf gegen Gronaus Ajdin Maksumic) und der Türkische SV Bad Nauheim sind an diesem Wochenende bei der TSG Niederrad gefordert: Wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt müssen her. © Jürgen Keßler

Am Wochenende sind die heimischen Gruppenliga-Vertreter allesamt im Einsatz, spielen aber nicht gegeneinander. Sieben Partien hält der Sonntag also bereit: Wenn Corona mitspielt...

(lab). Der 27. Spieltag der Gruppenliga Frankfurt-West steht bevor und bringt mal wieder alles, was der Fußball zu bieten hat. Und zwei Wetterauer Teams bauen auf den Trend: Der FC Karben ist bockstark aus der Winterpause gestartet und will seinen Lauf gegen den FC Neu-Anspach fortsetzen. Auch für den SV Gronau läuft es mittlerweile deutlich besser. Gegen Westend Frankfurt sollen drei Punkte her. Seine zuletzt unglücklichen Auftritte will dagegen der Türkische SV Bad Nauheim in Niederrad vergessen machen. Und auch der FC Olympia Fauerbach hofft gegen den FG Seckbach auf die Kehrtwende.

TSG Niederrad - Türk. SV Bad Nauheim (Sonntag, 15.30 Uhr): Die Prophezeiungen von Trainer Savas Yasaroglu, es gehe gegen den Abstieg, werden langsam war. Gegen Niederrad muss nun auf die gesperrten Yüksel Deliktas (Gelb-Rot) und Arif Karakoc (Rot/2 Spiele) verzichtet werden. »Dass man in der Gruppenliga selbst bei Gelb-Rot in Pandemie-Zeiten gesperrt wird, finde ich unverhältnismäßig«, beklagt sich Yasaroglu über die Sperre von Deliktas. Dennoch versuche man die Moral aus den beiden vergangenen Spielen weiterzutragen: »Ich kann meiner Mannschaft nichts vorwerfen. Ich sehe langsam Fortschritte, wir müssen weiter Leistung zeigen«.

DJK Bad Homburg - SKV Beienheim (Sonntag, 15.30 Uhr): Die Winterpause ist vorbei, das Team kommt gerade wieder in Schwung - und hat dann erneut zwei Wochen Pause. So das Schicksal des SKV Beienheim. Nach Coronafällen in der Mannschaft fiel das Spiel vergangene Woche dem Nicht-Antritt des SV Steinfurth zum Opfer. Am Sonntag geht es nun zurück auf den Platz: Gegner DJK Bad Homburg steckt mitten im Abstiegskampf und blickt auf durchwachsene Spieltage zurück. Der Tabellen-14. steht genau an der Schwelle zum Klassenerhalt. Hier sollten drei Punkte für Beienheim drin sein.

SV Steinfurth - Usinger TSG (Sonntag, 15.30 Uhr): Auch vor diesem Sonntag stellt sich beim SV Steinfurth die Frage, ob es für elf Mann reichen wird. Nachdem der Klub vor einer Woche gegen Beienheim die Reißleine zog, hat sich die Lage seitdem nicht verbessert. »Wir gehen gerade alle Konstellationen durch, wie wir in Zusammenarbeit mit der zweiten Mannschaft ein Team auf die Beine stellen«, sagt Trainer Suleyman Karaduman. Man wolle den Wettkampfgedanken nicht vergessen und am Sonntag nicht hoffnungslos gegen Usingen antreten. Denn auf dem Platz will der SVS weiter alles geben: »Wir wollen den Fairplay-Gedanken aufrechterhalten und im Rahmen unserer Möglichkeiten, solange es geht, alles versuchen«, so Karaduman.

FC Olympia Fauerbach - FG Seckbach (Sonntag, 15.30 Uhr): Schwierige Wochen in Fauerbach: Der FCO rutscht immer weiter in Richtung Abstieg und muss zurzeit viele Coronafälle verkraften. Nach der Absage gegen Neu-Anspach vor einer Woche ist auch bei Fauerbach nicht ganz klar, wer sich bis Sonntag freitesten und wer spielen kann. Mit etwa der Hälfte der Mannschaft wurde das Training weiter betrieben und auf das Abstiegsduell gegen Seckbach geblickt. Die Gäste stehen ungemein besser da, haben fast doppelt so viele Punkte wie der FCO. Das Team wird sich langsam mit dem »Worst-Case-Szenario« Abstieg beschäftigen müssen. Trainer Andreas Baufeldt sagt dazu: »Wir sind noch entspannt. Der Abstieg in die KOL wäre kein Beinbruch, auch wenn unser Ziel natürlich der Klassenerhalt bleibt«.

FC Karben - FC Neu-Anspach (Sonntag, 15.30 Uhr): Das Kracherspiel am 27. Spieltag und Karben ist dabei. Der Tabellensiebte beeindruckte zuletzt mit drei Siegen in Folge und einem 0:0 gegen Dortelweil. Es läuft mal wieder richtig gut, das Defensivkonzept geht auf. »Gegen Dortelweil hatten uns am Ende etwas die Körner gefehlt. Nach einer Woche Pause sollten wir jetzt wieder mit mehr Dampf spielen können«, äußert sich Coach Karl-Heinz Stete. Der Rückstand zu Gegner Neu-Anspach beträgt tatsächlich nur zwei Punkte bei einem Spiel mehr auf dem Konto. Den Gästen fehlt noch ein Sieg im neuen Jahr. Dennoch erwartet Stete harte 90 Minuten: »Das Remis im Hinspiel war schon sehr intensiv. Das wird ein Hoch und Runter«.

FSV Friedrichsdorf - SC Dortelweil (Sonntag, 15.30 Uhr): Dortelweil ist nicht unfehlbar: Zwar steht die Mannschaft weiterhin ohne Niederlage da, das Unentschieden gegen Karben ließ jedoch ein paar Schwächen aufblitzen. Die Offensive wollte am vergangenen Sonntag nicht so zünden wie sonst. Der Abstand auf Verfolger SF Friedrichsdorf beträgt dennoch weiterhin komfortable acht Punkte. Am Sonntag ist der SCD nun bei deren Stadtkonkurrenten FSV Friedrichsdorf zu Gast. Die haben sich im Mittelfeld eingependelt und kommen mit drei Punkten im Rücken in die Partie. Und im Hinspiel gelang dem Verein bereits das, was die Karbener vor ein paar Tagen vollbrachten: Sie knüpften dem Primus einen Punkt ab.

SV Gronau - SG Westend Frankfurt (Sonntag, 15.30 Uhr): Gronau macht sich langsam bereit für die Aufholjagd: Seit drei Spielen ungeschlagen, der Rückstand auf Rang 13 ist auf elf Punkte gesunken. Der SVG kann mittlerweile auf die Stärken der Neuzugänge um Ion Samoila, Ajdin Makusmic sowie Samu Adu bauen. Joschua Lyzcarz trifft seit drei Spielen zuverlässig. Und die Ansprüche sind so weit gewachsen, dass man sich gar über verlorene zwei Punkte gegen den Tabellenvierten ärgert. Gegen Westend sollen nun wieder drei Zähler her. Es soll auf die starke Defensivleistung wie gegen Fechenheim gebaut werden.

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