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Türkischer SV bessert noch mal nach

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Von: Leon Alisch

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Nach dem Spielausfall am vergangenen Wochenende absolvieren Stanley Ugochukwu Ike (l.) und der Türkische SV Bad Nauheim am Sonntag das erste Punktspiel des Jahres. © Nicole Merz

(lab). Der 23. Spieltag der Fußball-Gruppenliga Frankfurt-West bringt einige Schlüsselspiele für die Wetterauer Vertreter: Der SV Gronau will bei Vatanspor Bad Homburg seine Aufholjagd beginnen. Auch für Olympia Fauerbach geht es auswärts gegen Westend Frankfurt um wichtige Punkte im Abstiegskampf. Im Mittelfeld misst sich dagegen der FC Karben mit der starken Konkurrenz der Spvgg.

03 Fechenheim, während der drittplatzierte SKV Beienheim als leichter Favorit in die Partie gegen den FV Stierstadt geht. Etwas ungewiss sind indes die Vorzeichen beim Türkischen SV: Im ersten Pflichtspiel 2022 trifft die Mannschaft auf den FSV Friedrichsdorf.

Vatanspor Bad Homburg - SV Gronau (Sonntag, 15.30 Uhr): Nach dem Auftakt ohne Druck gegen die Spfr. Friedrichsdorf (1:6) wird es am Sonntag für Gronau ernst. Gegner ist Vatanspor Bad Homburg - und gegen die sollte man punkten. Bad Homburg steht als 13. genau da, wo Gronau noch hinmöchte. Dafür muss man besonders den direkten Konkurrenten die Punkte abknöpfen. Am vergangenen Sonntag ließen die Gronauer gegen die Spfr. Friedrichsdorf nur phasenweise erkennen, was in ihnen steckt. Besonders den Start verschlief man ordentlich. Das soll jetzt besser werden. »Es herrscht eine gute Stimmung, und die Mannschaft wird sich am Sonntag hinstellen, um ein Spiel auf Augenhöhe abzuliefern«, sagt Gronau-Sprecher Stefan Firla. Der Kader ist - bis auf den angeschlagenen Husein Velagic - vollständig.

Türk. SV Bad Nauheim - FSV Friedrichsdorf (Sonntag, 15.30 Uhr): Trotz der Probleme, die sich beim Türkischen SV ergeben haben, ist man nun froh, dass es los geht. Zudem hat man sich kurz vor Wiederbeginn noch mal verstärkt: Mit Adrian Saletnik, Samet Ünal und Ugur Ürün haben sich drei zuvor vereinslose Spieler dem TSV angeschlossen. Während Saletnik früher unter TSV-Coach Savas Yasaroglu bei Türk Gücü Friedberg spielte, sind Ünal und Ürün Ex-Spieler von Türk Gücü Hanau, wo Yasaroglu ebenfalls Trainer war. Alle haben bereits mehrere Einheiten mitgemacht und kommen für die Partie am Sonntag in Frage. Gegen den FSV möchte man versuchen, deren schwächelnde Abwehr auszunutzen. »Wir werden allerdings zuerst auf uns schauen und wollen hinten gut stehen und taktisch sauber spielen«, gibt Yasaroglu zu Protokoll.

Spvgg. Fechenheim - FC Karben (Sonntag, 15.30 Uhr): Nach dem Pflichtsieg unter der Woche in Steinfurth steht dem FC Karben in Fechenheim der erste Härtetest bevor. Die Fechenheimer starteten mit einem 3:0-Sieg gegen Fauerbach in die Restrunde und haben insgesamt sieben Zähler mehr als Karben auf dem Konto. So wird das Spiel am Sonntag zum echten Mittelfeldduell. FCK-Trainer Karl-Heinz Stete möchte mit seiner Mannschaft in der Restrunde noch bis in die Topsechs vordringen. Man baut neben einer guten Teamdynamik auf Schlüsselspieler wie Kevin Müller und Marvin Glaßl.

SC Dortelweil - FG Seckbach (Sonntag, 15.30 Uhr): Dortelweil macht richtig ernst: Ein 5:1-Sieg beim Tabellendritten FC Neu-Anspach ließ die Liga vor einer Woche - mal wieder - aufhorchen. Es scheint, als habe der Tabellenführer alles im Griff. Wer soll ihm etwas anhaben? Das wird sich auch die FG Seckbach denken. Als Elfter ist die Mannschaft aktuell mit komfortablem Abstand vor den Abstiegsrängen platziert, holte vor einer Woche einen 3:1-Sieg gegen Westend. Für Sonntag sind die Rollen klar verteilt. Dortelweil bot unter der Woche im Pokal Türk Gücü Friedberg ordentlich Paroli, unterlag allerdings mit 0:2. Auch ohne Marvin Strenger scheint der Spitzenreiter aktuell nur schwer bezwingbar und wird am Sonntag erneut alle drei Punkte im Blick haben.

SV Steinfurth - 1. FC-TSG Königstein (Sonntag, 15.30 Uhr): Es wird nicht einfacher für den SV Steinfurth: Nach einem 2:5 gegen Stierstadt unterlag man am Mittwochabend dem FC Karben. Woche für Woche weiß man bereits im Vorfeld der Partien: Wir sind Außenseiter. Wir werden hier wahrscheinlich verlieren. Umso mehr zieht man sich deshalb an kleinen Erfolgen hoch: Das 2:2 zur Pause gegen Stierstadt machte Mut, die Mannschaft wirkte motiviert und einsatzbereit. Lediglich zum Ende hin fehlte dann die Luft. Auch gegen Königstein braucht es schon eine enorme Leistungssteigerung, damit es für etwas Zählbares reicht. Die Gäste spielen als Fünfter oben mit und haben am Sonntag im Grunde eine Pflichtaufgabe vor sich.

SKV Beienheim - FV Stierstadt (Sonntag, 15.30 Uhr): Die Wogen nach dem Trainerwechsel haben sich wieder ein wenig geglättet, und der SKV Beienheim scheint bereit für die noch ausstehenden Spieltage der Gruppenliga. Seit vergangenem Sonntag steht die Mannschaft zum ersten Mal in dieser Saison auf Rang drei der Liga, machte gegen Niederrad einen souveränen Eindruck. Dennoch weiß man: Die Partie war noch kein Gradmesser. Unter der Woche ließ man im Pokal bei der TSG Ober-Wöllstadt ebenfalls nichts anbrennen und hat nun den FV Stierstadt vor der Nase. Die Stierstädter wollen ebenfalls noch oben angreifen und die 70-Punkte-Marke knacken. Zuletzt schien das Offensivduo um Tim Pelka und Aleksandar Mastilovic gut in Form zu sein.

SG Westend Frankfurt - FCO Fauerbach (Sonntag, 18 Uhr): Der Olympia stehen wichtige Tage bevor. Nach dem Spiel im Frankfurter Westend trifft man am kommenden Mittwoch auf Vatanspor Bad Homburg - ein weiterer direkter Konkurrent. Ungünstig, dass ausgerechnet jetzt Verletzungen auftreten. Vor einer Woche wechselte sich Trainer Andreas Baufeldt aufgrund der dünnen Personallage gar selbst ein. »So etwas kann mal vorkommen, bleibt aber die Ausnahme«, versichert er. Für Sonntag hofft man, wieder auf Jakob Thum, Inacio Teixera und Jamel Atkinson zurückgreifen zu können. Da der Platz der SG Westend noch gesperrt ist, findet das Spiel außerplanmäßig auf dem Feld der SG 1928 Frankfurt (Herxheimerstraße 8) statt. Anpfiff ist zu »später Stunde« um 18 Uhr.

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