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Türkischer SV gegen Karben nur leicht favorisiert

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Von: Leon Alisch

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Der FC Karben um Jakob Will konzentriert sich auf den Türk. SV Bad Nauheim. Über den Abbruch vom letzten Sonntag gegen den SV der Bosnier entscheidet das Sportgericht. © Nicole Merz

Zum Gruppenliga-Derby kommt am Sonntag der FC Karben nach Rödgen zum Türkischen SV, der zuletzt nur mäßig performte. Der FC Karben erwartet demnächst zudem ein Sportgerichtsurteil.

(lab). Noch drei Mal, dann ist Pause. Die Fußball-Gruppenliga Frankfurt-West schreitet auf die kalten Tage hinzu. Und die Clubs wollen alles dafür tun, um mit guten Gefühlen in die Winterpause zu gehen. Am 18. Spieltag liegt der Wetterauer Fokus auf dem Derby zwischen dem Türkischen SV Bad Nauheim und dem FC Karben. Beim SKV Beienheim wartet man nach wie vor auf die Kehrtwende. Am Sonntag soll es zuhause gegen den FSV Friedrichsdorf klappen. Die Welt bei Schlusslicht TSG Ober-Wöllstadt sieht da mittlerweile ganz anders aus. Man nimmt sich den Druck und empfängt am Sonntag den 1. FC-TSG Königstein.

Türkischer SV Bad Nauheim - FC Karben (Sonntag, 15.30 Uhr): Derby in Rödgen am Sonntag. Und die Vorzeichen sind gar nicht mal so eindeutig. Der nur leicht favorisierte Türkische SV fing sich vor einer Woche ein Last-Minute-Remis gegen Königstein ein. Den schon sicher geglaubten Sieg vergab man in der Nachspielzeit. Dazu verletzte sich Mohamad Mouma, der für die Abwehr des TSV von entscheidender Bedeutung ist, in den Schlussminuten. Mit Tolga Yilmaz, der sich zuletzt in die A-Elf hochgespielt hatte, fehlt am Sonntag zudem ein Offensivmann gesperrt. Es war bereits der fünfte Platzverweis des TSV in dieser Saison.

In Karben muss man sich derweil noch mit dem Abbruch des Spiels gegen den SV der Bosnier beschäftigen. Der Fall wird nun vor dem HFV-Sportgericht verhandelt. Die Sonderberichte des Schiedsrichters sowie des Linienrichters liegen vor. Auch vonseiten des SV hat es eine Stellungnahme gegeben. Das Spiel war am Sonntag in der 90. Minute von Schiedsrichter Luca Kloft abgebrochen worden. Einer der Assistenten war dem Vernehmen nach von einem Zuschauer des SV der Bosnier bespuckt worden. Nach Aussage von FCK-Sprecher Thomas Dechant waren dieser Aktion diverse Anfeindungen vorausgegangen. »Als der Ball im Aus war, hat ein Spieler von uns wohl gesehen, dass der Linienrichter bespuckt wurde und hat den Schiedsrichter darauf hingewiesen«, sagte Dechant.

SKV Beienheim - FSV Friedrichsdorf (Sonntag, 15.30 Uhr): Hat der SKV das Siegen verlernt? Die Beienheimer verloren zuletzt mehrfach knapp - mit einem Tor Abstand, blöden Gegentreffern und dem fehlenden Glück im Abschluss. »Das schlägt natürlich auf die Moral, wenn du die Dinger nicht machst«, sagt Trainer Maximilian Esposito. Für SKV-Verhältnisse erschreckend wirkt der Fakt, dass man in den vergangenen fünf Spielen nur zwei Mal traf. Dennoch ist das Torverhältnis positiv. »Es ist aktuell keine Katastrophe, wir befinden uns einfach in einem Abwärtsstrudel«, meint Esposito. Kann man diesen gegen den FSV Friedrichsdorf beenden? Im Hinspiel gegen den FSV hieß es 2:2, das Rückspiel der letzten Saison gewann man mit 6:1. Das sind gute Erinnerungen. Offensiv will sich Esposito noch etwas einfallen lassen, damit die Mannschaft wieder trifft. Am Sonntag fehlt nur Louis Blockus (Zerrung). Bei Karim Döring entscheidet sich aufgrund einer Handverletzung kurzfristig, ob er spielt.

TSG Ober-Wöllstadt - 1. FC-TSG Königstein (Sonntag, 15.30 Uhr): Tabellenletzter zu sein, kann auch Vorteile haben. Niemand erwartet von der Mannschaft aus Ober-Wöllstadt, dass sie am kommenden Sonntag wie Phönix aus der Asche aufersteht. Das ist wohl der Grund, wieso die Stimmung in der Truppe weiterhin passt. Die Tabelle ist kein Gradmesser mehr. Man weiß, dass der Klassenerhalt inzwischen ein unrealistisches Ziel darstellt. Dennoch gibt man nicht auf. Mit Trainer Ertan Sen hat man nach wie vor eine Übergangslösung bis zur Winterpause. Dann will man eventuell Gespräche führen. »Allerdings ist es für uns im Moment nicht einfach, einen Trainer zu finden«, sagt Spielausschuss Jörg Linke. Das gelte auch für eventuelle Spielertransfers im Winter.

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