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Tumulte nach Derby in Oberau

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(tfr). Unschöne Szenen nach dem Kreisoberliga-Derby der Sportfreunde Oberau gegen den VfB Höchst (0:2). Zwischen Zuschauern und Spielern aus beiden Lagern kam es zu Wortgefechten und Handgreiflichkeiten. Sogar die Polizei rückte an. »Auslöser war ein gewöhnliches Foul von unserem Spieler Baris Samadi an VfB-Torhüter Julian Kühle. Eine Frau, die wohl dem Höchster Fanlager angehört, rannte daraufhin auf den Platz«, berichtet Oberaus Spielausschusschef Peter Kuhl und fährt fort:

»Obwohl das Derby bis zu dieser Szene in der 85. Minute sehr fair war, beruhigten sich die Gemüter nicht mehr. Nach Schlusspfiff, der Schiedsrichter war schon längst in der Kabine, kam es zu Beleidigungen unter den Zuschauern, bis die Situation eskalierte. Leider wurde auch der eine oder andere Spieler in diese Situation mit hineingezogen.« Kuhl legt Wert auf die Tatsache, dass der Auslöser der Tumulte nicht in beiden Mannschaften zu finden sei. »Die Höchster und wir saßen nach dem Spiel noch lange zusammen. Wir werden auch weiterhin in Höchst trainieren, bis unser Kunstrasenplatz fertiggestellt ist.« Das bestätigte auch der Höchster Vorsitzende Hans-Wilhelm Hornung. Mehr wollte er nicht sagen. »Wir müssen die ganze Sache erst einmal intern aufarbeiten. Zwischen Oberau und uns ist aber alles in Ordnung.«

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