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TV Petterweil: Gebhard Fink coacht für Martin Peschke

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Von: Laurin Sondermann

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Gebhard Fink vertritt am Sonntag den erkrankten Petterweiler Coach Martin Peschke. © Jürgen Keßler

Der TV Petterweil will nach einem Remis und einer Niederlage am Sonntag gegen den TuS Griesheim den ersten Saisonerfolg in der Oberliga einfahren. Trainer Peschke fehlt krankheitsbedingt.

(lcs). Für den TV Petterweil steht am Sonntag in der höchsten hessischen Handballklasse das zweite Heimspiel der Saison an. Nachdem die Mannschaft von Trainer Martin Peschke aus den ersten beiden Oberliga-Partien nicht als Sieger vom Parkett ging, soll gegen den TuS Griesheim der erste Erfolg her. Anwurf ist um 18 Uhr in der Sporthalle am Sauerborn.

Nach dem Unentschieden im ersten Saisonspiel gegen Bieberau-Modau und der knappen 23:26-Niederlage am vergangenen Wochenende beim TuS Dotzheim wartet man in Petterweil auf den ersten doppelten Punktgewinn. Die Marschroute für die wichtige Begegnung hat Trainer Peschke zwar vorgegeben. Ob die Mannschaft diese umsetzt, kann der Coach am Sonntagabend nicht vor Ort verfolgen. Peschke ist krankheitsbedingt nicht in der Halle. Er wird von Gebhard Fink vertreten. Ein Sieg muss her, um nicht schon zu Saisonbeginn in den Tabellenkeller zu rutschen. Momentan steht der TVP im Klassement auf Rang neun mit 1:3-Punkten, während der kommende Gegner mit einem Sieg und einer Niederlage auf Rang sieben platziert ist.

In der Spielvorbereitung sieht Peschke die Griesheimer Akteure Stutz, Heuft und Rinschen als die Spieler, die man über die gesamten 60 Minuten ausschalten muss, um etwas Zählbares mitzunehmen. Vor allem Alexander Stutz gilt es mit seinem schnellen Sprungwurf in Schach zu halten. Timo Heuft dagegen sucht eher den Abschluss aus dem Rückraum. Gegen die sehr robuste, offensiv ausgerichtete 6:0-Abwehr der Griesheimer werden die Petterweiler Handballer einen langem Atem brauchen. Nichtsdestotrotz sei der Innenblock der Gäste eine mögliche Schwäche, die es im Spiel auszunutzen gilt.

Peschke erwartet von seiner Mannschaft zudem eine Verbesserung der Chancennutzung und ein gutes Defensivverhalten. »Wir müssen unsere Chancen im Vergleich zu den letzten beiden Spielen besser nutzen und wieder auf eine stabile Abwehr bauen.« Auch im Hinblick auf die nächste Partie gegen die HSG Kleenheim-Langgöns, die mit zwei Niederlagen in die Saison gestartet ist, ist das Spiel gegen Griesheim für Petterweil ein Wegweiser. Mit einem Sieg am Wochenende würde man zumindest vorerst nicht nach unten schauen müssen, sondern sich im stabilen Mittelfeld einordnen.

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