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TV Petterweil müht sich zum 32:28-Sieg gegen Babenhausen

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Von: Peter Hett

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Ein hartes Stück Arbeit ist es am Sonntag für den TV Petterweil um Benedikt Pfeiffer (mit Ball), der hier alles aufbieten muss, um gegen die Babenhausener Steffen Pieroth (14) und Florian Küchler (2. v. r.) zum Wurf zu kommen. © Nicole Merz

Für Petterweil-Coach Martin Peschke war es ein »Schuss vor den Bug«. Gegen Außenseiter SG Babenhausen tat sich der TVP zum Auftakt der Oberliga-Abstiegsrunde lange schwer.

(hep). In der Abstiegsrunde der Handball-Oberliga hat der TV Petterweil am Sonntagabend erste Punkte eingefahren. Gegen die in dieser Saison weiterhin sieglose SG Rot-Weiß Babenhausen gewann die Mannschaft von Trainer Martin Peschke mit 32:28 (17:14).

Es war ein hartes Stück Arbeit und vieles verlief nicht wie erhofft. Bis zum 6:6 (Trouvain/11.) legten die Gäste jeweils vor. Nikola Jankovic war es zu verdanken, dass der zwischenzeitliche Rückstand nicht höher ausfiel. Mit seinen vier Toren hielt er seine Mannschaft im Spiel. Mario Fernandes zeichnete dann mit seinem Treffer zum 7:6 für die erste Führung der favorisierten Gastgeber verantwortlich.

Nachdem der Vorsprung auf 10:7 (Trouvain/16.) erhöht war, wähnte sich Petterweil auf dem richtigen Weg. Dem war aber nicht so. Eine Auszeit des Gästetrainers sorgte für neuen Rückenwind bei der SG, die sich mit großem kämpferischem Einsatz gegen die Niederlage stemmte und durch Paul Schielke mit dem 10:11 (22.) wieder in Schlagdistanz kam. TVP-Trainer Peschke reagierte jetzt seinerzeit mit einer Auszeit, um den neuerlichen Lauf der Gäste im Ansatz zu stoppen. Mit Lennart Kusan und Jonas Koffler sorgten danach ausgerechnet die Spieler, hinter deren Einsatz zunächst noch ein Fragezeichen stand, mit zwei Toren wieder für einen Drei-Tore-Vorsprung der Gastgeber. Mit einer 17:14-Führung und großen Sorgenfalten auf der Stirn ging es für die Handballer aus dem Karbener Stadtteil schließlich in die Halbzeitpause. »Wir hatten in der Abwehr keinen Zugriff. Es wurde zu wenig verschoben und gegenseitig ausgeholfen. Dadurch kam die SG immer wieder zu Durchbrüchen«, nannte Peschke Gründe für den durchwachsenen Auftritt seiner Mannschaft.

Wer gedacht hatte, den Gästen würde nach dem Wechsel die Puste ausgehen, sah sich getäuscht. Wie zu Beginn des Spiels leisteten sie heftigen Widerstand und waren beim 21:18 (40.) weiterhin in Reichweite. Nach und nach stellte sich Petterweil jetzt besser auf das Spiel der SG ein und baute seinen Vorsprung in den folgenden fünf Minuten auf 26:20 (Bachmann) aus. Entscheidend dafür war die Umstellung der Abwehr auf ein offensives 5:1. Zwar verkürzten die Gäste noch mal auf 22:26, aber spätestens nachdem Florian Wassberg mit seinen zwei Toren zum 28:22 (51.) getroffen hatte, war das Spiel entschieden. Nachlässigkeiten der Gastgeber erlaubten es Babenhausen, bis zum Abpfiff noch etwas Ergebniskosmetik zu betreiben. »Ich sehe dieses Spiel als Warnschuss. Mit der heute gezeigten Leistung holen wir gegen kein weiteres Team Punkte. Unser Spiel war zu fahrlässig und sorglos. Stärkere Mannschaften werden so etwas hart bestrafen. Es war für uns ein ordentlicher Schuss vor den Bug«, analysierte der TVP-Trainer abschließend das Spiel.

TV Petterweil: Bouali, Schneiker; Wagner (1), Trouvain (3), Bachmann (3), Kusan (1), Pfeiffer, Felix Koffler, Fernandes (2), Jonas Koffler (6/1), Neuhalfen (4), Wassberg (5), Pletz, Jankovic (7/2).

SG Rot-Weiß Babenhausen: Kocsis, Schlett (1); Krause (2), Bohrer, Erk (3), Dobler, Pieroth (3), Sillari, Küchler (2), Habenicht (11/6), Rauer, Becker (1), Schielke (5).

Steno / SR: Hanker/Kimmesch (Wiesbaden). - Zu.: 200. - Siebenmeter: 4/3:6/6. - Zeitstrafen: 2:4 Minuten.

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