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TV Petterweil: Peschke warnt vor MSG-Zugang Weit

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Von: Christoph Sommerfeld

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(cso). Der TV Petterweil ist am Wochenende in der Handball-Oberliga der Männer auswärts gefordert. Die MSG Umstadt/Habitzheim ist am Sonntagabend um 18 Uhr Gastgeber der Spieler von TVP-Trainer Martin Peschke.

»Wir haben die Partie gegen Gensungen/Felsberg verarbeitet. Das war kein Beinbruch für uns«, blickte der Petterweiler Coach am Freitag auf die jüngste Heimbegegnung gegen den Titelanwärter zurück. Bislang sieht es danach aus, dass die Nordhessen nicht viele Punkte im hessischen Oberhaus abgeben werden und schnurstracks zurückkehren in die 3. Liga.

»Nun gilt es, die volle Konzentration auf das Spiel in Groß-Umstadt zu richten. Da sie in Vellmar überraschend verloren haben, wird die Mannschaft noch heißer sein, gegen uns die Punkte zu holen«, glaubt Peschke. Der Petterweiler Übungsleiter will mit seinen Schützlingen die offensive 3:2:1-Abwehr der Südhessen in Schwierigkeiten bringen und die Deckung des Gegners mit eigenen guten Auslösehandlungen beschäftigen. Den gefährlichsten Spieler im gegnerischen Team hat er schon ausgemacht. »Wir müssen vor allem Dennis Weit aufpassen, da er durch seine Rückraumwürfe für ordentlich Gefahr sorgt«, warnt Peschke. Weit kam vor der Saison vom TV Großwallstadt zur Männerspielgemeinschaft. Zusammen mit Justin Kraus gehört er zu den Top-Ten-Torschützen der Liga. Beide kommen bislang auf jeweils 32 Treffer in fünf Begegnungen.

Siebenmeter keine Paradedisziplin

Beim Blick auf die Statistik fällt ebenfalls auf, dass die Mannschaft aus dem Kreis Darmstadt-Dieburg - zusammen mit der MT Melsungen II - die schlechteste Siebenmeter-Quote der Liga aufweist. Mit 54,5 Prozent treffen die Südhessen nur etwa jeden zweiten Wurf von der Linie. Allerdings liegt der TV Petterweil in dieser Datenerhebung mit 56,25 Prozent auch recht weit hinten.

Ganz anders sieht es derweil in der relevantesten Statistik aus: Die Oberliga-Tabelle zeigt den TV Petterweil auf Rang fünf vor Umstadt/Habitzheim auf Position sieben. Diesen Platz gilt es für die Wetterauer nun zu festigen. »Auf uns kommt ein Programm zu, das es zu überstehen gilt und dessen Ergebnisse wegweisend sein werden«, erklärt Peschke, dessen Mannschaft nach dem Heimspiel gegen Topteam HSG Breckenheim/Wallau/Massenheim (6. Nov.) bei der HSG Hanau II (19. Nov.) gastiert.

Am Sonntag in Groß-Umstadt fehlen Johannes Pfeiffer, der gegen Gensungen/Felsberg mit einer Kopfverletzung ausgeschieden war, und Felix Koffler.

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