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Florian Wassberg (l., Petterweil) stört den Bruchköbeler Moritz Kosch. TVP-Torwart Iteb Bouali ist auf dem Posten.

Handball

TV Petterweil punktet im Nachbarschaftsduell in Bruchköbel

  • VonPeter Hett
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Der TV Petterweil hat seinem Punktekonto in der Oberliga schon den fünften Zähler gutgeschrieben. Bei der SG Bruckköbel gab es am Sonntag ein 18:18. Im Mittelpunkt standen die Torhüter.

(hep). In der Handball-Oberliga Nord hat Aufsteiger TV Petterweil erneut gepunktet. Im Nachbarschaftsduell bei der SG Bruchköbel hieß es am Ende 18:18-Unentschieden. Das zuvor thematisierte Spiel mit Harz beeinflusste die Partie ebenso, wie zwei starke Abwehrreihen mit hervorragenden Torhütern. Sowohl Iteb Bouali (TVP) als auch Mike Bätz (SGB) erwischten einen Sahnetag.

Obwohl Petterweil das Spiel bis zum 3:3 (11.) offen gestaltete, lief in der Anfangsphase nicht alles rund. So wurden bis zu diesem Zwischenstand zwei Siebenmeter durch Jankovic und Jonas Koffler verworfen. Über die Station 5:3 (15.) setzten sich die Gastgeber bis zur 20. Minute auf 7:4 ab. Vor allem SG-Rückraumspieler Moritz Kosch war nicht zu neutralisieren und erzielte drei der sieben Bruchköbeler Tore bis dato. Gästetrainer Martin Peschke reagierte darauf mit einer Auszeit. Zunächst verpuffte die erhoffte Wirkung, denn die Gastgeber erhöhten auf 9:5 (26.). In den verbleibenden vier Minuten der ersten Hälfte verkürzte der TVP dann mit einem fulminanten Endspurt den Rückstand bis auf ein Tor. Florian Wassberg (2) und Jonas Koffler zeichneten dafür mit ihren Toren verantwortlich.

Obwohl sich die SG nach dem Wechsel erneut auf drei Tore (11:9/37.) absetzte, hielt die Peschke-Sieben die hohe Intensität aufrecht. Die Gelb-Schwarzen glichen nicht nur zum 11:11 (J. Koffler/40.) aus, sondern legten in der Folge selbst mit zwei Toren (14:12/43.) vor. Die Gastgeber zeigten sich kampfstark und drehten das Spiel, indem sie mit 16:14 (50.) erneut die Richtung vorgaben. Die letzten zehn Minuten waren an Spannung nicht zu überbieten. Mit 17:16 und 18:17 legten die Gäste wieder vor und hatten den Sieg vor Augen. Auch nach dem 18:18-Ausgleich (59:28) waren die Chancen auf den Sieg noch vorhanden. Eigener Ballbesitz und der in der letzten Auszeit besprochene Spielzug reichten jedoch nicht zum doppelten Punktgewinn.

»Mit dem einen Punkt können wir eindeutig besser leben als Bruchköbel. Beim 14:12 hätten wir nachlegen und am Ende das eine, fehlende Tor noch erzielen müssen«, waren die einzigen Kritikpunkte eines zufriedenen Peschke auf Petterweiler Seite, der sich neben dem Punkt auch über die große Anzahl eigener Fans freute, die mitgereist waren. »Wie erwartet, hatten wir schon Probleme mit dem ungewohnten Harz«, bekannte der TVP-Coach und berichtete von einer Anzahl »komischer Würfe«, die er von seinen Spielen so nicht kennt. »Da waren Bälle dabei, die - als Aufsetzer geworfen - regelrecht verhungerten«, meinte Peschke.

Bruchköbel: Simic, Mike Bätz; Haupt, M. Wolff, Kosch (6), Kulenovic (2), J. Wolff (1), Günes (4/3), Nico Bätz (3), Jockel, Klein (2), Wiegand.

Petterweil: Bouali, Schneiker; Wagner, Trouvain, Bachmann, Kusan, Pfeiffer, Felix Koffler, Fernandes, Jonas Koffler (5), Neuhalfen (2), Wassberg (6), Pletz, Jankovic (5/3).

Steno / Schiedsrichter: Hohm/Petry (Bachgau). - Siebenmeter: 3/4:3/5. - Strafzeiten: 6:10 Min. - Zuschauer: 350

Dieser Artikel stammt aus der Wetterauer Zeitung.

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