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TV Petterweil schlägt TSV Vellmar mit 29:24

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Von: Christoph Sommerfeld

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Kreisläufer Mario Fernandez (TV Petterweil) muss einiges einstecken. Seine sieben Tore kann aber auch Ben Lücking (rechts, Vellmar) nicht verhindern. © Nicole Merz

Der TV Petterweil behielt am Sonntag in der Oberliga klar die Oberhand über den TSV Vellmar. 29:24 für die Peschke-Sieben hieß es am Ende. Beim TVP feierte Lennart Kusan sein Comeback.

(cso/pef). Der TV Petterweil sollte mit dem Abstieg nichts mehr zu tun bekommen. Nach dem dominanten 29:24 (15:8)-Erfolg in der Handball-Oberliga über den TSV Vellmar verbuchen die Karbener Vorstädter 21:17 Punkte und kletterten damit auf Rang sechs.

Bei den Nordhessen hatte Trainer Martin Peschke im Vorfeld vor allem vor Spielmacher Finn Hujer und Frederik Drönner gewarnt. Während die TVP-Akteure Drönner gut im Griff hatten, fehlte Hujer den Vellmarern verletzungsbedingt. Auch TSV-Neuzugang Nebojsa Kanizaj war kein entscheidender Faktor und blieb mit nur einem Feldtor blass. »Bei uns kann man Iteb Bouali im Tor und Mario Fernandes am Kreis herausheben«, analysierte Peschke, der auf der Torhüterposition komplett auf Marius Sulzbach verzichtete und Bouali 60 Minuten zwischen den Pfosten ließ. Erfreulich aus Sicht der Gastgeber: Nach langer Verletzungspause kehrte der Ex-Vellmarer Lennart Kusan zurück in den TVP-Kader und führte sich mit einem Treffer in der Schlussphase gut ein.

Die Petterweiler gingen schnell mit 4:0 in Führung. TSV-Trainer Abraham Rochel musste schon nach gut sechs Minuten die erste Auszeit nehmen. Doch viel half das erst einmal nicht. Die Mannschaft von Martin Peschke setzte sich weiter ab und führte nach 18 Minuten mit 8:4. Danach kam Vellmar etwas besser ins Spiel, doch kurz vor der Pause kassierte der TSV zwei Zeitstrafen. Das nutzten die Hausherren zur 15:8-Pausenführung. »Am Anfang hatten wir noch ein paar Fehlwürfe, das wurde aber mit der Zeit besser«, erklärte ein zufriedener Heim-Coach.

Auch nach dem Seitenwechsel hatten die Nordhessen den Petterweilern wenig entgegenzusetzen. Linkshänder Nebojsa Kanizaj fiel vor allem durch seine drei verwandelten Siebenmeter auf, enttäuschte darüberhinaus aber weitgehend. Die Wetterauer verteidigten sehr gut und konnten sich jederzeit auf Keeper Bouali verlassen. Im Angriff lief es vor allem über die zweite Welle. Beim 23:13 führten die Karbener Vorstädter erstmals mit zehn Toren Vorsprung. Vellmars Trainer Rochel nahm seine zweite Auszeit. Nach zwei Siebenmetertoren für die Gastgeber durch Martin Habenicht hieß es 25:13. Ab Minute 45 konnte Peschke dann durchwechseln, und Vellmar kam wieder etwas heran - 18:26 (54.). In der Schlussphase erzielte der Gast vier Tore in Folge, sodass der Petterweiler Erfolg nicht ganz so hoch ausfiel. Während Peschke voll des Lobes war, zeigte sich TSV-Coach Rochel verständlicherweise weniger zufrieden: »Unser Angriff hat in den ersten 30 Minuten ohne Durchschlagskraft gespielt, da kam einfach zu wenig.«

Vellmar: Herwig, Gumula; Räbiger, Kanizaj (4/3), Hoffmann (1), König (6/1), Gockell (2), Lücking (4), Adam (4), Badenheuer (1), Koch (1), Berninger (1), Willrich, Drönner.

Petterweil: Bouali; Kusan (1), Benedikt Pfeiffer (1), Felix Koffler, Jonas Koffler (3/2), Fernandes (7), Asam (1), Habenicht (5/2), Saam (4), Pletz (2), Jankovic (4/1), Johannes Pfeiffer (1).

Im Stenogramm / Schiedsrichter: B. Lippert/J. Lippert (Obertshausen/Heusenstamm). - Zuschauer: 350. - Strafen: 10:8 Minuten. - Siebenmeter: 5/6:4/5.

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