KS_20211121_wz_018_04122_4c
+
Jonas Koffler (beim Wurf) will mit dem TV Petterweil in der Handball-Oberliga für eine Überraschung sorgen. Am Sonntag ist die HSG Pohlheim in der Sporthalle an der Sauerbornstraße zu Gast.

Handball-Oberliga

TV Petterweil: Überraschung im Blick

  • VonPeter Hett
    schließen

Spitzenspiel in der Handball-Oberliga Nord. Der Tabellendritte HSG Pohlheim (6:2 Punkte) ist am Sonntag (18 Uhr) beim Vierten, dem TV Petterweil, (5:3) zu Gast.

HSG-Spielertrainer Andreas Lex wird wohl mit Ausnahme der Dauerverletzten Max Rühl (Handbruch) und Torben Weinandt (Kreuzbandriss) auf seinen kompletten Kader zurückgreifen, auch wenn hinter den Einsätzen von Lukas Drommershausen und Leon Friedl noch ein Fragezeichen steht. »Beide laborierten unter der Woche an einer Grippe«, informiert Lex. »Wir wissen, dass uns in Petterweil keine einfache Aufgabe erwartet. Aber auch ohne Weinandt und Rühl haben wir genug Qualität im Kader. Nicht zuletzt aufgrund des vor der Saison definierten Ziels, Drittliga-Aufstieg, fahren wir mit der Erwartungshaltung zu gewinnen nach Petterweil«, äußert sich der HSG-Trainer offen, mit Blick auf den HSG-Kader jedoch durchaus realistisch.

Mit Jan Wüst verfügt er über einen sehr guten Torwart, der auch mit Gegenstoßpässen glänzt. Vor ihm operiert eine eingespielte 6:0-Abwehr. Im Angriff ist im rechten Rückraum Stefan Lex der Schüsselspieler. Auf der Kreisposition agiert mit Moritz Lamprecht ein Kraftpaket, das aus seiner Hüttenberger Zeit auf Erfahrungen aus ersten und zweiten Bundesliga verweist. Mit Dennis Weisel und Nikolas Happel sind die Außenpositionen ebenfalls gut besetzt.

Martin Peschke, Trainer des TV Petterweil, hat alle Mann an Bord. Der Punktgewinn in Bruchköbel sollte der Mannschaft den nötigen Rückenwind verleihen, um dem Favoriten aus Mittelhessen einen offenen Schlagabtausch zu liefern. »Leider hatten wir unter Woche viele Ausfälle zu verzeichnen und konnten uns nicht wie gewünscht auf Pohlheim vorbereiten. Unser Ziel ist es jedoch, dass sich die HSG richtig strecken muss, um die Punkte aus Petterweil zu entführen. Als Außenseiter können wir befreit aufspielen, haben aber schon den Anspruch auch mal eine Überraschung zu landen«, sagt der Coach.

Für das Spiel gilt weiterhin die 2G-Regel. Nur 100 Zuschauer dürfen zeitgleich in der Halle sein. Eine Tageskasse gibt es nicht. Zutritt haben nur Dauerkarteninhaber des TV Petterweil. Für Handball-Fans besteht die Möglichkeit das Spiel auch im livestream unter unter www.tvpetterweil.de zu verfolgen.

Dieser Artikel stammt aus der Wetterauer Zeitung.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare