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U17 gibt die Rote Laterne ab

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(pm). Die Roten Teufel Bad Nauheim haben die Rote Laterne in der U17-Division II Nord an den Hamburger SV abgegeben. Die Mannschaft von Martin Lamich konnte sich in Chemnitz mit 7:0 durchsetzen und hat damit den Relegationsplatz verlassen. Tags zuvor waren die Hessen dem gleichen Gegner noch mit 3:4 unterlegen. Angeführt wird das Achter-Klassement von Crimmitschau (84 Punkte).

Dahinter folgt Erfurt (54).

Chemnitz - Bad Nauheim 4:3: Im ersten Vergleich sorgte Kapitän Seán Erdmenger für die Führung. Allerdings gelang Chemnitz mit einem Konter noch kurz vor der ersten Pause der Ausgleich zum 1:1. Im zweiten Drittel übernahmen die Gastgeber die Führung durch zwei schnelle Tore, während die Kurstädter drei Powerplays nicht nutzen konnten. Gleich zu Beginn des Schlussdrittels erhöhten die Hausherren auf 4:1. Die Teufel zeigten aber Kampfgeist und nutzten eine doppelte Überzahl durch Seán Erdmenger zum Anschluss (54.). Nur eine Minute später - noch immer im Powerplay spielend - traf Tom Kostrzewa zum 3:4. Die Roten Teufel fuhren nun einen Angriff nach dem anderen. Chemnitz wankte, konnte seine Führung über die Spielzeit retten.

Chemnitz - Bad Nauheim 0:7 : Den zweiten Vergleich eröffnete Sam Boege mit dem Führungstreffer (14.). Noch im ersten Drittel erhöhte Till Gottschlich auf 2:0 für Bad Nauheim Im zweiten Drittel zeigten die Roten Teufel dann deutlich, wie sehr sie diesen Sieg erringen wollten. Dank konzentriertem Spiel und gutem Aufbau von hinten heraus fiel in der 23. Minute durch Sam Boege das 3:0. In der 37. Minute erhöhte Jonas Platzek vorentscheidend auf 4:0 für die Roten Teufel, bevor es in die zweite Drittelpause ging. Die Kurstadt Juniors hielten im Schlussdrittel den Druck unvermindert hoch. In der 45. Minute erhöhte Tom Kostrzewa auf 5:0. Chemnitz hatte zu diesem Zeitpunkt offensiv nur noch wenig entgegenzusetzen. Das an diesem Sonntag schnelle und körperlich geführte Spiel der Kurstädter zermürbte die Young Crashers offensichtlich. So waren fünf kleine Strafen gegen Chemnitz und nur eine kleine Strafe gegen die Roten Teufel auch die Folge der schwindenden Kräfte und Hoffnungen der Chemnitzer, das Spiel noch zu drehen. Den Schlussstrich zogen Tom Kostrzewa (49.) und Robin Hrdy (57.) zum 7:0-Endstand. Torwart Ben Vogel durfte seinen ersten Shutout feiern.

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