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U20-Hessenmeisterschaft: Jan Dillemuth läuft zum Titel

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Von: Tanja Weber

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Noah Bornmann © Tanja Weber

(web). Der Hessische Leichtathletik-Verband hatte geplant, seine Hallenmeister in den Altersklassen U16 und U20 am vergangenen Wochenende in der August-Schärttner-Halle in Hanau ermitteln zu lassen. Auf Grund der Vielzahl an Meldungen hat man sich dann aber entschieden, die U16-Titelkämpfe erst am kommenden Wochenende durchzuführen. Parallel standen die Winterwurfmeisterschaften für die U18 und die Aktiven an der Hahnstraße in Frankfurt auf dem Programm.

Einmal mehr herausragend: Jan Dillemuth vom TV Assenheim über die 800 Meter-Distanz. Der Florstädter rannte über vier Hallenrunden zum hessischen Titel. Die Kreisstädter Noah Bornmann und Amrei-Rieke Thomas (LG Ovag) feierten den zweiten Platz im Speerwurf und Stabhochsprung. Natalie Scrivener (Fun-Ball Dortelweil) sicherte sich über 800 Meter in 2:22,29 Minuten die bronzene Medaille. Die Friedbergerin Mia Haselhorst (Königsteiner LV) meldete sich nach Verletzungspause mit Rang zwei über 60 Meter Hürden zurück.

TV Assenheim: Jan Dillemuth hat bei den Hessischen Meisterschaften erwartungsgemäß die 800 Meter in seiner Altersklasse, der U20, souverän in einer Zeit von 1:54,21 Minuten gewonnen. Nach verhaltenen 400 Metern in 58 Sekunden legte der Mittelstreckler in der zweiten Hälfte einen Zahn zu und benötigte 56 Sekunden für die beiden letzten 200-Meter-Runden. Für Jan Dillemuth war dies ein gelungener Test für die U20-DM im Februar in Sindelfingen.

Hannah Geisel, eigentlich noch in der U18 startend, hatte über 800 Meter gleich zweimal Pech. Zuerst war sie in den schwächeren Lauf eingeteilt worden, dann musste sie 700 Meter gehandicapt bestreiten. Eine Konkurrentin war Hannah Geisel nach einer halben Runde auf den Fuß getreten, so dass sie einen Spike verloren hatte. Trotzdem kämpfte sie sich mit immer noch guten 2:27,31 Minuten auf den sechsten Rang.

LG Friedberg-Fauerbach / Zwei Silbermedaillen sammelte das kleine, aber feine Team aus der Kreisstadt. Nach seiner Goldmedaille im Kugelstoßen der U18 am letzten Wochenende konnte Wurftalent Noah Bornmann jetzt bei den Winterwurf-Meisterschaften erneut Edelmetall feiern. Im Speerwurf stellte er mit 46,09 Metern eine persönliche Bestweite auf und wurde Zweiter. Sein fünfter Versuch war der Weiteste. Bornmann hatte am Ende knapp fünf Meter Vorsprung auf den dritten Platz, aber auch gut einen Meter Rückstand auf den Sieger vom ASC Darmstadt. »Aufgrund einer Verletzung im Ellenbogen konnte Noah im vergangenen Jahr nicht mit dem Speer trainieren und auch keinen Wettkampf bestreiten«, erzählt Trainerin Marion Michel, die mit ihrem Schützling vor den »Hessischen« nur ein einziges Mal Speerwurf trainiert hatte. »Umso schöner ist, dass er jetzt den zweiten Platz mit einer neuen Bestleistung erreichen konnte.« Nun stehen für den Werfer nun die Süddeutschen Hallenmeisterhaften am übernächsten Wochenende an. Parallel dazu konnte Amrei-Rieke Thomas unter dem Hallendach in Hanau ebenfalls Silber gewinnen. Sie überquerte 2,80 Meter im Stabhochsprung blitzsauber im ersten Versuch, scheiterte da-nach dann drei Mal an 2,90 Meter - Rang zwei. In der männlichen U20 ging Marlon John über 3000 Meter an den Start. Der LG-Athlet wurde Vierter in 10:21,26 Minuten.

Fun-Ball Dortelweil / Für die Athleten des Fun-Ball Dortelweil endete das Wochenende sportlich erfolgreich. Trotz des coronabedingten Ausfalls der Trainer schlugen sich die Athleten beachtlich und stellten Bestleistungen auf; allen voran Hannah Mohr, die schon mit 8,01 Sekunden eine Bestleistung auf 60 Metern in der U20 erzielte und so als jüngerer Jahrgang im B-Finale Platz fünf erreichte. Am zweiten Wettkampftag sicherte sich Natalie Scrivener nach ihrem Erfolg bei den Hessischen U18-Meisterschaften sieben Tage zuvor ihre zweite Bronze-Medaille mit einem beherzten Rennen über die 800 Meter. In einer Bestzeit von 2:22,29 Minuten kam sie nur 1,3 Sekunden hinter der hessischen Meisterin Kristina Bijelic von der TSG Niederhofheim ins Ziel. Hannah Mohr unterstrich ihre derzeit starke Form und egalisiette ihre Bestzeit über 200 Meter: Sie lief 26,47 Sekunden und wurde Elfte in der U20. Bei den Aktiven konnte Tim Berberich im Winterwurf seine Bronzemedaille aus dem Herbst zwar nicht verteidigen, schleuderte das 800 Gramm schwere Wurfgerät aber auf beachtliche 51,19 m. Weiter hatte Tim Berberich bisher mit dem Männerspeer nur einmal geworfen. Mit dem fünften Platz in der Männerwertung stieg Berberich somit solide in die Saison 2022 ein.

Wetterauer Athleten / Die Friedbergerin Mia Haselhorst (Königsteiner LV) meldet sich nach Verletzungspause erfolgreich zurück. In ihrer Paradedisziplin, den 60 Meter-Hürden, wurde sie mit einer Zeit von 8,87 Sekunden Zweite. Sie musste sich nur der Favoritin Jalloh Hawa (Wiesbadener LV) geschlagen geben. Danach ging sie noch bei den 200 Metern an den Start. Hier reichte es für den fünften Platz in einer Bestzeit von 26,03 Sekunden. FOTO: WEB

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