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Übergangsheimat für Gedern/Nidda

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(flo). Die Drittliga-Handballerinnen der HSG Gedern/Nidda haben zügig eine neue Übergangsheimat gefunden. Nach der unbefristeten Umfunktionierung der Niddaer Gymnasiumhalle zu einer Notunterkunft für die Kriegsflüchtlinge weichen die Wetterauerinnen seit Montag in die Sporthalle Konradsdorf aus. Nachdem die Mannschaft von Trainer Christian Breiler am Donnerstag und Freitag der vergangenen Woche nicht hatte trainieren können, begann am Montag wieder der Übungsbetrieb.

Auch die Harzerlaubnis liegt mittlerweile vor.

Wie schon 2015 weichen die Wetterauerinnen in die kleine Siedlung zwischen Selters und Effolderbach aus. Die erste Begegnung in der Übergangsheimat hat es gleich in sich: Gegen den 1. FC Köln geht es am heutigen Samstagabend (18 Uhr) um wichtige Punkte im Abstiegskampf.

Für die Mannschaft von Breiler ist somit alles etwas anders. Der Boden in Konradsdorf ist glatter, die Einheiten sind auf drei statt bislang vier Mal pro Woche beschränkt, die Videoanalyse im Rahmen der Vorbereitung auf den Gegner muss mangels Freitagstraining bereits am Donnerstag stattfinden. »Der normale Ablauf ist etwas gestört«, sagt der Trainer. Auch die HSG Oberhessen nutzt die Halle. Aber: »Wir müssen das ausblenden und das Beste aus der Situation machen.«

Eine Verlängerung über das Saisonende am 2./3. April hinaus hat der Deutsche Handballbund bisher nicht vorgenommen. Trotz des weiterhin geltenden offiziellen Saisonendes sind bereits Begegnungen nach diesem Termin angesetzt. Für Gedern/Nidda liegen somit drei Optionen auf der Hand: Spiele unter der Woche, Doppelspieltage an Wochenenden oder Partien nach dem offiziellen Saisonende.

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