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Um die Früchte der Arbeit gebracht

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Von: Sascha Kungl

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Mehmet Afsar (Eintracht Frankfurt) ist vor dem Karbener Rejan Dervisholly (r.) am Ball. Die Wetterauer bieten der Eintracht lange Paroli, verspielen aber eine 1:0-Führung und stehen am Ende ohne Punkte da. © Jürgen Keßler

(kun). Auf einen enttäuschenden Restart blicken die Jugendfußballer des Karbener SV in der Hessenliga zurück. Während die A-Junioren nach einer schwachen Leistung eine deutliche 0:3-Auswärtsniederlage in Griesheim hinnehmen mussten, brachten sich die B-Junioren beim 1:2 gegen Eintracht Frankfurt selbst um die Früchte ihrer Arbeit. Einzig den C-Junioren gelang beim 1:

1-Unentschieden gegen den KSV Hessen Kassel ein Teilerfolg. In den Hessenligen stehen im März nur noch wenige Spieltage an, ehe die Vorrunden beendet sind. Danach werden die Mannschaften - wie in einigen anderen Klassen - in Meister- und Abstiegsrunden eingeteilt. Über dem Strich stehen derzeit nur die Karbener C-Junioren.

A-Junioren / Viktoria Griesheim - Karbener SV 3:0 (0:0): »Die deutliche Auswärtsniederlage in Griesheim ist ein Spiegelbild unserer Vorbereitung auf die Rückrunde. Wir hatten im Winter verletzungs- und krankheitsbedingt immer wieder mit Ausfällen zu kämpfen. Auch die Einstellung zum Sport stimmt bei vielen Spielern aktuell überhaupt nicht. Den Jungs fehlt es momentan an der nötigen Leidenschaft«, fand Karbens Trainer Thorsten Don nach der Partie deutliche Worte. Nach torloser erster Halbzeit, traf Mahmut Zeyrek in der 54. Minute im Anschluss an eine Freistoßflanke von Fynn Jander völlig frei stehend zur Führung für die Gastgeber. Anschließend hatten die Gäste aus der Wetterau ihre beste Phase, brachten das Leder aber nicht im Tor der Viktoria unter. Noah Günther sorgte in der 84. Minute für die Entscheidung, ehe Zeyrek mit seinem zweiten Tagestreffer den 3:0-Endstand markierte.

B-Junioren / Karbener SV - Eintracht Frankfurt 1:2 (0:0): »Die Niederlage ist aus unserer Sicht äußerst unglücklich. Wir waren mit der Eintracht auf Augenhöhe, ein Unentschieden wäre mindestens drin gewesen«, haderte KSV-Coach Richard Pohlner. Zwar bestimmten die favorisierten Gäste erwartungsgemäß das Geschehen und hatten deutlich mehr Ballbesitz zu verzeichnen, »das war von uns aber durchaus so gewollt und gehörte zum Matchplan«, konstatierte Pohlner. »Wir wollten abwartend spielen und immer wieder Nadelstiche setzen. Das hat über weite Strecken sehr gut funktioniert. Die Eintracht hatte im ersten Durchgang keine echte Torchance.« Auf der Gegenseite hatte Vejlko Vlajic bereits nach drei Minuten die Chance zur Führung für die Heimelf, als er mit einem Distanzschuss an Gästekeeper Benjamin Lade scheiterte. Besser machte es Vlajic eine Viertelstunde nach dem Wiederanpfiff im Anschluss an einen Eckball von Paul Pucher - 1:0. »Der Führungstreffer hat uns perfekt in die Karten gespielt. Leider haben wir nur vier Minuten später ein Geschenk verteilt und nach einem individuellen Fehler im Aufbauspiel den Ausgleich kassiert«, ärgerte sich Pohlner über das 1:1 durch Kebir Ali Canpolat (54.). Auch in der Folge blieben Torchancen auf beiden Seiten Mangelware, sodass es bis kurz vor Schluss nach einer Punkteteilung zwischen beiden Teams aussah. Sieben Minuten vor dem Ende sah Yul Dirksen nach einer Tätlichkeit die Rote Karte. »Das hat uns das Genick gebrochen«, haderte Pohlner. In Unterzahl waren die Platzherren bei der darauffolgenden Ecke noch unsortiert, was Aiden Joshua Harangi zum 2:1-Siegtreffer für die Frankfurter nutzte (74.).

C-Junioren / KSV Hessen Kassel - Karbener SV 1:1 (0:0): Den besseren Beginn erwischten die Hausherren, die erwartungsgemäß druckvoll in die Partie starteten, womit sich die Gäste aus Karben zunächst schwertaten. »Mit fortlaufender Spieldauer konnten wir uns darauf aber besser einstellen und zunehmend mehr dagegenhalten«, konstatierte Karbens Co-Trainer Ante Pavic. Die Kasseler Angriffe endeten in der Anfangsphase meist beim Gästekeeper. Kurz vor der Pause kamen die Hausherren zu zwei Großchancen. »Spätestens mit Beginn der zweiten Halbzeit waren wir dann aber auf Augenhöhe«, zeigte sich Pavic mit dem Auftritt seines Teams zufrieden. In der 52. Minute gelang Linus Mickail die Führung für die Wetterauer. »Leider haben wir nur sechs Minuten später den Ball in der Vorwärtsbewegung vertändelt, wodurch wir in einen Konter geraten sind, der zum Ausgleich führte.« Thomas Wiesen Millan bugsierte das Leder zum 1:1 ins eigene Netz. In der Folge entwickelte sich ein offener Schlagabtausch mit Chancen auf beiden Seiten, bei dem beide Teams den Lucky Punch verpassten. »Aufgrund des Kasseler Chancenplus können wir zufrieden mit dem Punktgewinn sein, auch wenn das Gegentor etwas ärgerlich ist. Wir sind mit der Mannschaftsleistung vollends zufrieden und unglaublich stolz, dass wir gegen eine starke Mannschaft über fast das ganze Spiel hinweg dagegengehalten haben«, resümierte Pavic.

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