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Umstellung in Etappen

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Von: red Redaktion

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(bf). Wichtigster Tagesordnungspunkt der Beiratssitzung des Hessischen Tischtennis-Verbandes (HTTV) war dieser Tage die Umstellung von Sechser- auf Vierermannschaften. Die Delegierten, die sich aus dem Vorstand, Ausschussvorsitzenden, Bezirkssportwarten, Bezirksjugendwarten und Kreiswarten zusammensetzten, erwartete eine Mammutaufgabe im Kongresszentrum Wetzlar.

Es standen allein fünf Anträge zur Einführung von Viererteams auf der Agenda. Dabei gab es in der Diskussion unterschiedliche Standpunkte, die Kreiswarte gaben die Resultate von Umfragen aus ihren Regionen bekannt.

Hierbei zeigte sich kein einheitliches Stimmungsbild der Teilnehmer. 62 Prozent votierten für die Einführung auf Hessenebene (Hessen- und Verbandsliga) ab der Spielzeit 2023/24. Vereine, die zwei oder mehr Mannschaften auf Verbandsebene haben, erhalten einen zusätzlichen Startplatz. Ähnlich auch die Stimmenverteilung beim Antrag auf Bezirksebene. Hier stimmten nach einer Antragsmodifikation zwei Drittel für eine Einführung bis spätestens 2027/28. Der Bezirksrat kann schon ab 2023/24 einen Beschluss herbeiführen. Ein zusätzliches Startrecht wird hier ebenfalls eingeräumt.

Die Kreise können auch künftig entscheiden, welche Mannschaftssollstärke gilt. Dabei darf zukünftig bei entsprechendem Beschluss auch in der Kreisliga mit Viererteams gespielt werden. Dieses Votum fiel deutlicher aus. Es ist geplant, alle Ligen auf Verbands- und Bezirksebene mit zehn Mannschaften zu besetzen. Um diese Anzahl zu erreichen, wird es einen vermehrten Auf- oder Abstieg geben. Im Nachwuchsbereich gibt es auf Bezirks- und Kreisebene je nach Altersklasse die Möglichkeit, mit Vierer-, Dreier oder Zweierteams zu spielen.

Präsident Andreas Hain begründete den Abbruch der Spielrunde. Dabei wurden die Vorrundenergebnisse für diese Saison als Abschluss übernommen. Wichtig war dabei unter anderem, dass Mannschaften in der Rückrunde durch die Pandemie nicht komplett antreten konnten und es durch Ersatzgestellung nicht zu einer sportlich einwandfreien Entscheidung gekommen wäre, wie Hain begründete. Er hoffe nun, dass in Zukunft wieder eine normale Saison gespielt werden könne.

Ab der Saison 2022/23 sind Nachverlegungen möglich, wobei ein Spiel einmalig bis um 14 Tage nach hinten verlegt werden kann. Eine Änderung gibt es zudem bei den Jugendstichtagen, die der Bundestag bereits im letzten Dezember gefasst hatte. Ab 1. Juli gibt es anstatt der Jugend 18 eine Jugend 19. Spieler der Jahrgänge 2004 gehören in der kommenden Saison ein weiteres Jahr dem Nachwuchsbereich an. Geplant ist ab sofort ein Jugendteam-Cup für Nachwuchsteams.

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