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VfB-Aufholjagd in der zweiten Hälfte

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Von: red Redaktion

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(bf). Für die Wasserballer des VfB Friedberg stand am vergangenen Samstag das wichtigste Heimspiel der Saison in der 2. Liga Süd an. Im Derby trennte man sich vom EFSC Frankfurt mit 8:8. Erwartet wurde eine spannende Partie, denn trotz einer klaren Auswärtsniederlage im Hinrundenspiel hatten die Kreisstädter zuletzt zunehmend Verbesserungen im Spielaufbau und in der Ballkontrolle gezeigt und auch hochkarätige Gegner an den Rande einer Niederlage gebracht.

Für die Gastgeber ging es im Usa-Wellenbad gut los mit einem Treffer von Topscorer Dmytro Khliustov. Anschließend zeigten sich die Hausherren jedoch zu zaghaft im Angriff und konnten ihre Chancen nicht ausreichend nutzen, sodass Frankfurt zunächst der Ausgleich und kurz darauf der Treffer zur Führung gelang. Kurz vor Ende des ersten Viertels konnten die Gäste ihre Führung schließlich auf 3:1 ausbauen.

Zu Beginn des zweiten Viertels war es erneut der VfB, der zuerst den Ball im gegnerischen Tor unterbringen konnte (Torschütze Khliustov). Doch Frankfurt nutzte die mangelnde Konzentration der Friedberger im Angriff und konterte souverän. Zur Halbzeit stand es schließlich 3:7 aus Sicht der Gastgeber, deren drittes Tor Ilja Scerbinin erzielt hatte.

Nach einer intensiven Ansprache von Trainer Reimann in der Pause wirkten die Hausherren - angepeitscht von ihren Fans - in der zweiten Hälfte wie ausgewechselt. Frankfurt geriet nun langsam aus dem Konzept. Bereits kurz vor Ende des dritten Viertels hatte der VfB sich durch Treffer von Khliustov, Norbert Duch und Tobias Hahn auf 6:7 herangekämpft. Bei den Gästen machte sich zunehmender Unmut breit, wenngleich der EFSC noch mal auf 8:6 vorlegte. Das Spiel auf Frankfurter Seite wurde hektischer. Dies nutzte der VfB und kam durch Duch und Patrice Hütt in der sechsten Minute des letzten Viertels zum Ausgleich. Der Siegtreffer für Friedberg wollte letztlich nicht mehr fallen, sodass sich die Wetterauer mit einem Remis begnügen mussten.

»Wenn man nur die zweite Halbzeit betrachtet, dann hätten wir das Spiel locker gewonnen. Leider haben wir uns gerade am Anfang sehr schwer getan, aber wir haben uns zurückgekämpft und gezeigt, dass wir nicht aufgeben«, analysierte Reimann.

Das nächste Heimspiel gegen den WSV Ludwigshafen steigt am 11. Juni (20 Uhr) im Freibad des Usa-Wellenbads.

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