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VfB Friedberg: SV Cannstatt ist eine Nummer zu groß

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Der Friedberger Wasserballer Dmytro Khliustov (mit Ball) wird hier beim Torwurf vom Canstatter Spieler Alexander Wottschel (r.) bedrängt. © Timo Jaux

Der VfB Friedberg war dem Aufstiegsfavoriten der 2. Wasserballliga klar unterlegen.

Die Wasserballer des VfB Friedberg unterlagen in der 2. Liga Süd dem SV Cannstatt deutlich mit 8:21 (1:5, 0:6, 4:3, 3:7).

Erstmals nach zwei Jahren Pandemiepause konnte sich der VfB wieder seinem Heimpublikum präsentieren. Gegen den Favoriten aus Cannstatt gelang im Usa-Wellenbad jedoch keine Überraschung. Von der ersten Minute an zeigte der Gast, warum er in die erste Liga möchte.

Insbesondere in der ersten Halbzeit beschleunigten die Friedberger selbst die Niederlage. Abspielfehler und unkonzentrierte Abschlüsse gaben den schnellen Gästen genug Kontermöglichkeiten, die diese auch eiskalt nutzten. Torhüter Peil konnte trotz einiger sehenswerter Paraden die Torflut nicht verhindern. Das 1:11 zur Halbzeit zeigte die Überlegenheit der Gäste, die sich mit diversen ehemaligen Erstligaspielern verstärkt hatten.

Zumindest in der zweiten Hälfte sahen die Zuschauer auf der gut gefüllten Tribüne einen nicht aufgebenden VfB mit gelungen Aktionen. Mit 4:3 konnte man das dritte Viertel sogar für sich entscheiden.

Trainer Rene Reimann: »Eine Niederlage gegen Cannstatt geht immer in Ordnung. Gegen kommende gleichwertige Mannschaften müssen wir aber unbedingt unsere einfachen Fehler abstellen. Ansonsten wird jedes Spiel eine holprige Angelegenheit.«

Die nächste Begegnung steht für die Friedberger Wasserballer am 15. Januar 2022 (18.30 Uhr) mit einer Auswärtspartie in Ludwigshafen auf dem Programm. In der Tabelle rangiert der VfB nach zwei Spielen mit 0:4 Punkten auf Rang sieben unter neun Mannschaften. Tabellenführer ist weiterhin Cannstatt mit 6:0 Punkten.

VfB Friedberg: Peil - Duch, Garcia, Habrich (1 Tor), Hahn (1), Hondrich (1), Hrynyavskyy (1), Khliustov (1), Scerbinin (1), Scholl (1), Schmidt, Schoppe, Vetter (1).

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