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Vier neue Importspieler

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(dr). Der Neuanfang der Gießen 46ers in der 2. Basketball- Bundesliga ProA wird ohne einen der aktuellen Importspieler vonstattengehen. Captain Kendale McCullum, Nuni Omot, Phillip Fayne II, TJ Williams, JD Miller und Martins Laksa werden somit nicht mehr zum Traditionsclub zurückkehren. Vor allem Spielmacher McCullum und der zweibeste interne 46ers-Scorer, Omot, empfahlen sich in der BBL-Saison 2021/22 für höhere Aufgaben.

»Nach dem Abstieg in die ProA müssen und wollen wir uns bei den Importspielern neu aufstellen. Natürlich hätte man gerne einen Spieler wie McCullum gehalten, dies ist jedoch utopisch. Er wird seinen nächsten Schritt, wahrscheinlich auch auf internationalem Parkett, gehen. Für den neuen Kader konzentrieren wir uns nun zunächst auf die Verpflichtung der deutschen Spieler. Anschließend werden wir die ausländischen Spieler verpflichten. Unser Plan ist es, mit vier Imports in die Saison zu starten«, erklärte Sebastian Schmidt, der geschäftsführende Sportdirektor der 46ers.

Das ausländische Sextett der 46ers wird keine weitere Berücksichtigung mehr finden. Nach dem Abstieg wird ein Neuanfang angestrebt, und so wird ein modifizierter Kader in die kommende ProA-Saison 2022/23 starten. Insbesondere BBL-Debütant Kendale McCullum wird eine große Lücke bei den Mittelhessen hinterlassen. Der mit 7,4 Vorlagen pro Partie beste Passgeber der gesamten Liga und interne 46ers-Topscorer mit 15,6 Punkten pro Spiel empfahl sich eindrucksvoll für andere Clubs. Der mit 2.4 Steals im Durchschnitt pro Spiel gewandte Balldieb konnte ebenso nicht gehalten werden wie Forward Nuni Omot (14,9 PpS), der bereits in Puerto Rico für Ponce wieder auf dem Parkett zugange ist. Daneben wird Starting-Center Phillip Fayne II, der 8,9 PpS sowie durchschnittlich 4,8 Rebounds produzierte, eine neue Herausforderung anstreben.

Neben den drei Akteuren, die zum Saisonauftakt bereits bei den 46ers waren, werden auch die drei Nachzügler TJ Williams, JD Miller und Martins Laksa den Traditionsclub verlassen. Der erstgenannte Guard konnte aufgrund einer Bänderverletzung nur zehn Spiele absolvieren und brachte es auf 10.8 PpS. Center Miller war 23-mal im Einsatz und trug sich mit 8.4 PpS sowie 4.5 RpS in die 46ers-Bücher ein. Die letzte Nachverpflichtung war Martins Laksa. Der Flügelspieler war insgesamt 18 Begegnungen auf dem Parkett und generierte 7,1 PpS.

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