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Vier SGR-Mannschaften spielen um deutschen Titel

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SG Rodheim, Senioren Ü53, Südwestdeutscher Meister mit (v. l.): Martin Kersten,, Christian-Alexancer Keller, Thomas Henrichs, Frank Ettlinger, Christian Albrecht, Bernd Albat, Stefan Kann, Ulrich Bönsch, Markus Steinhauer, Stefan Eder, Thies, Jünger und Siggi Klingelhöfer. © Red

(pm/sk). Vier Mannschaften der SG Rodheim werden an den Deutschen Volleyball-Meisterschaften der Senioren teilnehmen. Die Damen Ü49 und die Herren Ü59 sind als Ausrichter qualifiziert. Die Herren Ü47 und die Herren Ü53 haben nun die Tickets gelöst.

In Dortelweil spielen an Pfingsten die Damen der Altersklasse Ü49 und in Rodheim die Herren Ü59. Als Gastgeber waren beide Mannschaften direkt qualifiziert. Die Damen haben nun schon mehrere Jahre in Folge den Titel geholt und gehen somit auch in diesem Jahr als einer der Topfavoriten in das Turnier. Die Herren der Ü59, die bei den letzten deutschen Meisterschaften die Bronzemedaille gewannen, sind personell stark aufgestellt und werden ein gewichtiges Wörtchen um den Titel mitreden.

Die Männerteams der Ü53 (amtierender Deutscher Meister) und der Ü47 (Platz vier bei den vergangenen Meisterschaften) gingen an vergangenen Wochenende beim Regionalentscheid in Rodheim an den Start.

Die Ü53 -Volleyballer um Coach Markus Steinhauer setzten sich mit 3:0 g egen Saar Volley durch, sicherten sich damit den Titel Südwestdeutscher Meister und die DM-Teilnahme. Die Titelkämpfe werden Ende Mai in Rostock ausgetragen. Zwar traten die Rodheimer in eigener Halle ersatzgeschwächt gegen die Saarländer an, Stefen Kann (verletzt) und Stefan Brömmeling konnten nicht mitwirken, doch war die SGR auch in dieser Besetzung stark genug, um den Gegner zu dominieren. Nach 22 Minuten war der erste Durchgang mit 25:13 gewonnen. Der Auftakt zum zweiten Durchgang verlief zunächst ausgeglichen, doch gestützt auf eine sichere Annahme konnte Zuspieler Ulrich Bönsch seine Angreifer immer besser in Szene setzen, was zu einem 25:14 führte. Danach war die Luft bei Saar Volley endgültig raus. Rodheim wechselte fleißig durch und kam dennoch zu einem klaren 25:17-Sieg in Satz drei.

Die Rodheimer Ü47-Senioren traten in einem Dreier-Turnier gegen die Teams aus Mainz-Bretzenheim und Darmstadt an, nachdem die Mannschaft aus Neuenahr coronabedingt absagen musste. In einem spannenden Spiel setzte sich zunächst die TSG Mainz-Bretzenheim gegen den DSW Darmstadt mit 2:1 Sätzen durch. Direkt im Anschluss spielte die Rodheimer Ü47-Mannschaft gegen die siegreichen Mainzer. Zu Beginn des ersten Satzes merkte man den Rodheimern noch gewisse Abstimmungsprobleme an, doch mit zunehmender Spieldauer zeigte sich immer deutlicher die technische und körperliche Überlegenheit der Wetterauer, und das Spiel wurde mit 2:0 gewonnen. Nun reichte schon ein gewonnener Satz, um den Regionalentscheid zu gewinnen. Doch war es das Ziel, auch das Spiel gegen die fast durchgängig mit ehemaligen Regionalligaspielern besetzte DSW Darmstadt zu gewinnen. Und das nahmen die Rodheimer überaus konzentriert in Angriff. So führte das Team schnell mit 6:0 und gab diesen Vorsprung nicht mehr ab. Auch im zweiten Satz ließen die Rodheimer nicht nach, führten sehr schnell deutlich und ließen zu keinem Zeitpunkt einen Zweifel an der Überlegenheit. So schwand auch der Widerstand auf Darmstädter Seite, und die Rodheimer sicherten sich mit einem 2:0-Sieg die Qualifikation für die Deutschen Meisterschaften in Cottbus. Die Mannschaft aus Mainz-Bretzenheim sicherte sich den zweiten Platz und damit das Teilnahmerecht an der Relegation gegen den Zweitplatzierten aus Baden-Württemberg.

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