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Vorsichtiger Optimismus

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Von: Michael Stahnke

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Henrik Jasper Kreiswart Wetterau © Red

(msw). Tischtennis-Kreiswart Henrik Jasper (Bad Nauheim-Steinfurth) zeigte sich nach Beendigung der Vorrunde der Saison 2021/2022 vorsichtig optimistisch, wenngleich die Pandemie weitere Veränderungen noch beschleunigt hätte.

Herr Jasper, wie ist die Hinrunde Ihrer Meinung nach insgesamt gesehen gelaufen?

Das erste Halbjahr ist über die Bühne gegangen und es hat trotz vieler Unwägbarkeiten und der Pandemie ganz gut geklappt.

Der für Dezember geplante Kreistag fand nicht statt. Wieso nicht?

Im Hessischen Tischtennis-Verband hat man sich in einem Workshop ausgetauscht über die generelle Einführung von 4er-Mannschaften, doch es hat noch keine Ergebnisse gegeben. Somit hätte ein virtueller Kreistag keinen Sinn gemacht. Es muss vor allem geklärt werden, was mit den Spielern passieren wird, die aus den oberen Mannschaften herausfallen, denn es kann natürlich nicht sein, dass diese dann in der 3. Kreisklasse neu anfangen müssten. Außerdem ist das Spielsystem noch nicht geklärt. Die meisten sprechen sich für das Bundessystem aus, so wie es auch fast alle Damen-Klassen jetzt bereits spielen. Es gäbe also nach zwei Doppeln zwei Einzel-Durchgänge, wobei auch noch nicht klar ist, ob dann nach dem sechsten Punkt abgebrochen werden oder ob durchgespielt werden soll. Ich bevorzuge, dass durchgespielt wird, da es sportlich für die Mannschaft dann zwar nicht mehr relevant wäre, aber für den Einzelnen.

Wie optimistisch sehen Sie die Rückrunde und was wird mit all den Spielern passieren, die wegen der Pandemie derzeit nicht spielen?

Es ist unklar, wie viele Spieler wieder einsteigen werden, denn es ist klar, dass Corona den Prozess des Abwärtstrends weiter beschleunigt hat. Ich hoffe darauf, dass auch in der Rückrunde zumindest sehr viele Spiele stattfinden können, um Ungerechtigkeiten zumindest so etwas ausgleichen zu können und eine Saison zu haben, die gewertet werden kann. Denn nur dadurch, dass jetzt alle schon einmal gegeneinander gespielt haben, heißt ja noch nicht, dass alle gleich oft von Spielerausfällen betroffen waren.

Wie sind die Vereine bisher insgesamt durch die erste Halbserie gekommen?

Die Vereine bemühen sich in ihrem Rahmen, den Spielbetrieb aufrechtzuerhalten. Aber jetzt sind alle mehr und mehr darauf angewiesen, dass alle anderen geimpft sind. Viele glauben, dass die vielen Regelungen vom HTTV kommen, doch diese kommen zumeist von der Landesregierung. Im Moment kann niemand sagen, wie es genau weiter gehen wird. Sicher ist nur, dass wir im Juni einen Kreistag haben werden, der dann stattfinden muss, da Neuwahlen anstehen. In welcher Form er stattfinden wird, muss sich dann aktuell zeigen. FOTO: ARCHIV

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