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Wer folgt auf den SV Elversberg?

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(app). Die Karten werden neu gemischt in der Regionalliga Südwest nach dem Aufstieg des Meisters SV Elversberg. Aus der 3. Liga ist kein Verein in die Südwest-Gruppe abgestiegen, der SV Wehen Wiesbaden und der SC Freiburg II hatten sich frühzeitig den Klassenerhalt gesichert. Bedeutet: Vor allem die Top-Teams der vergangenen Saison dürfen sich Hoffnungen auf den Sprung in die 3.

Liga machen. Wer also folgt auf Elversberg? Prognosen erscheinen schwierig angesichts der vielen Wechsel und dieser intensiven Saison in der Viertklassigkeit.

Trainer Thomas Wörle, in der vergangenen Runde mit dem SSV Ulm hinter Elversberg und vor den ambitionierten Kickers Tabellenzweiter, versucht mit seinem Team einen neuen Anlauf. Die Ulmer hatten nach einer ganz starken Leistung in Offenbach mit 2:1 gewonnen, sich im Rückspiel gegen dann überlegene Kickers mit 1:0 über die Ziellinie gerettet. Zum Aufstieg hat es für die »Spatzen« und Wörle aber nicht gereicht. Drei Punkte lag Ulm hinter Elversberg zurück.

Mit dem Team der vergangenen Saison hat die neue Ulmer Mannschaft aber nicht mehr allzu viele Gemeinsamkeiten. Wörle vermeldete bis zum Trainingsauftakt 15 Zugänge, darunter Mittelstürmer Lucas Röser vom 1. FC Kaiserslautern. Dem gegenüber stehen elf Abgänge.

»Wir haben einen großen Umbruch, haben gute Jungs abgegeben, aber auch gute Jungs dazubekommen. Wir werden ein bisschen Zeit benötigen, wollen letztlich aber wieder oben angreifen und das Maximum herausholen«, berichtet Wörle. Über den OFC sagt er: »Bei den Kickers hat sich der Kader weniger verändert als bei uns. Sie waren vergangene Saison schon gut und haben in Alexander Schmidt einen neuen und interessanten Trainer. Für mich sind sie jetzt der Top-Favorit auf den Titel.«

Auch beim Tabellenvierten TSV Steinbach Haiger hat sich das Personalkarussell intensiv gedreht. Trainer Ersan Parlatan hat 14 Zugänge im Kader, darunter in Serkan Firat und Torwart Angelo Tramontana zwei Ex-Offenbacher. In Arif Güclü haben die Steinbacher den Mittelstürmer des FSV Frankfurt verpflichtet. Güclü traf vergangene Saison neunmal bei 29 Einsätzen. Elf Spieler haben die Steinbacher verlassen.

Noch mehr getan hat sich beim FC Homburg, vergangene Saison hinter der Bundesliga-Reserve des FSV Mainz 05 Tabellensechster. Trainer Timo Wenzel muss 14 Zugänge integrieren, 15 Akteure gingen, darunter der ehemalige Offenbacher Stefano Maier und der Neu-Offenbacher Shako Onangolo. Die Mainzer setzen auf eine extrem junge Mannschaft, haben fünf Spieler aus der U19 nach oben gezogen. Zehn Spieler haben den Bruchweg verlassen, in Linksaußen Dominik Wanner verstärkt ein ehemaliger 05er die Kickers. Hessen Kassel vermeldet einen Zugang und drei Abgänge, dürfte das eingespielteste Team der Liga sein.

In Oliver Reck kehrt ein ehemaliger OFC-Trainer mit seinem neuen Verein Rot-Weiß Koblenz zurück an den Bieberer Berg.

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