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Wettertal schlägt Marburg/Cappel

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Von: Harold Sekatsch

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(se). Die HSG Mörlen musste am vergangenen Wochenende in der Handball-Bezirksoberliga Gießen eine deutliche 17:24-Niederlage gegen die ambitionierte HSG Dilltal hinnehmen. Diesem Team könnten die Wetterauer bereits am Mittwochabend (20 Uhr) wieder Schützenhilfe leisten. Dann gastiert Mörlen beim Tabellenführer HSG Dutenhofen/Münchholzhausen III. Der Ligaprimus gab sich allerdings zuletzt keine Blöße.

Dies bekam die MSG Florstadt/Gettenau zu spüren, die gegen die Wetzlarer Vorstädter beim 21:36 chancenlos waren. Auch in der Abstiegsrunde trumpften die vorne liegenden Mannschaften auf. Dabei feierte die HSG Wettertal einen 29:22-Erfolg über die HSG Marburg/Cappel.

Aufstiegsrunde, HSG Mörlen - HSG Dilltal 17:24 (9:10): Die Dilltaler hatten zu Beginn der vergangenen Woche überraschend Trainer Bernd Wagner freigestellt. Die Mannschaft wurde in der Frauenwaldhalle in Nieder-Mörlen von Peter Küster und Dirk Pöchmann betreut, die mit dem Auftritt des Rangzweiten vor allem im zweiten Abschnitt zufrieden sein dürften. Zunächst aber war es ein »zähes Spiel«, wie Küster hinterher einräumte. Mörlens Coach Kevin Dannwolf musste derweil mit Sebastian Alt und Bernhard Dietz auf zwei Stammkräfte verzichten. Dennoch war seine Mannschaft im ersten Abschnitt gleichwertig. »Das 9:10 zur Pause war vollkommen in Ordnung«, erklärte Dannwolf, »doch in der zweiten Halbzeit fehlten ein bisschen die Luft und die Alternativen.«

So zogen die Gäste nach der knappen Pausenführung innerhalb von vier Minuten auf 13:9 davon und setzten sich im weiteren Verlauf der Partie immer deutlicher ab. 13:19 lautete der Spielstand zehn Minuten vor dem Ende aus Wetterauer Sicht. Damit war die Entscheidung gefallen. »Ein verdienter Sieg der Dilltaler«, fasste Dannwolf zusammen, der sich allerdings gewünscht hätte, dass die Niederlage seiner Mannschaft etwas knapper ausgefallen wäre. Peter Küster stellte mit Genugtuung fest, dass es seine Mannschaft noch in der eigenen Hand hat, die Saison (zumindest) als Tabellenzweiter zu beenden und damit die Aufstiegsspiele gegen den Tabellenzweiten der Bezirksoberliga Wiesbaden zu bestreiten.

Beste Torschützen, Mörlen: Anhäuser, Wulf, Otto (je 3).

MSG Florstadt/Gettenau - HSG Dutenhofen/Münchholzhausen III 21:36 (10:19): Eine klare Sache für den Tabellenführer aus dem Lahn-Dill-Kreis, der nach der knappen 5:4-Führung in Minute sieben innerhalb der nächsten fünf Zeigerumdrehungen auf 9:4 davonzog. Im weiteren Verlauf geriet der Vorsprung der Gäste nicht mehr ernsthaft in Gefahr. »Wir haben leider keine Einstellung gezeigt«, berichtete Thorsten Dietzel, der Trainer der Heimmannschaft, der einfach feststellen musste: »Dutenhofen/Münchholzhausen war die bessere Mannschaft.« Gäste-Coach Torben Wegner zeigte sich rundum zufrieden mit dem Auftritt seines Teams: »Starke Torhüter und starke Abwehr«, stellte er fest und ergänzte: »Gutes Umschalten von Abwehr auf Angriff. Wir haben den Ball im Angriff gut laufen lassen und immer den freien Mann gesucht.« So lagen die Gäste nach einer Viertelstunde mit 12:5 vorn und bauten den Vorsprung bis zur Pause auf neun Treffer aus. Auch im zweiten Spielabschnitt ließ Dutenhofen/Münchholzhausen III nicht locker und lag eine Viertelstunde vor dem Ende mit schon mit 27:14 vorn. »Wir haben kaum Fehler gemacht«, freute sich Wegner hinterher. Und so stand Florstadt/Gettenau in dieser Partie auf verlorenem Posten.

Beste Torschützen, MSG Florstadt/Gettenau: Grosso (4), Peppler (3/1), Wenisch, Jankowetz (je 3).

Abstiegsrunde / HSG Wettertal - HSG Marburg/Cappel 29:22 (16:7): Frühzeitig haben die Wettertaler die Weichen in dieser Begegnung auf Sieg gestellt: Nach dem 2:2 (2.) zogen die Gastgeber bis zur elften Minute auf 8:2 davon und bauten den Vorsprung bis zu Pause auf neun Tore aus. »Obwohl zu den Langzeitverletzten noch Florian Großmann und Merlin Metzger dazukamen, konnte das Team über eine starke Deckung schnell in Führung gehen und diese stetig ausbauen«, kommentierte Wettertals Trauner Sven Tauber diese Phase des Spiels.

Auch im zweiten Abschnitt hielten die Hausherren ihre Gäste deutlich auf Distanz. Erst in der Schlussphase ist es den Marburgern gelungen, den Rückstand geringfügig zu verringern. Den Sieg der HSG Wettertal brachten sie aber nicht ansatzweise in Gefahr. »Es war ein in dieser Höhe völlig verdienter Sieg«, stellte Tauber hinterher fest. Der Wettertaler Trainer freute sich darüber, dass »die beiden A-Jugendlichen Finn Görlach und Finn Feltgen immer besser Fuß fassen«. Bei aller Freude über den Sieg warnte er vor den kommenden Aufgaben mit Begegnungen in Beuern und Wetzlar sowie dem Heimspiel gegen Lumdatal II: »Die harten und entscheidenden Wochen stehen uns erst noch bevor.«

Beste Torschützen, Wettertal: Kielich (9), Kneissl, Timo Metzger (je 4).

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