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Wettertal stoppt Mörler Serie

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Von: Harold Sekatsch

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Andreas Boller und die HSG Wettertal entthronen Tabellenführer HSG Mörlen. © Timo Jaux

(se). Nun hat es auch die HSG Mörlen erwischt. In einem Spiel der Handball-Bezirksoberliga unterlag am Donnerstagabend der bis dato verlustpunktfreie Tabellenführer bei der HSG Wettertal mit 27:32 und musste die Tabellenführung an die punktgleiche HSG Linden abtreten, die ein besseres Torverhältnis aufweist. Mit 8:2 Zählern rückte die HSG Wettertal in die Spitzengruppe vor.

Die Tauber-Sieben ist heute (19.45 Uhr) bei der HSG Linden zu Gast, die Mörler treffen ebenfalls heute (20 Uhr) in der heimischen Frauenwaldhalle auf die TG Friedberg.

HSG Wettertal - HSG Mörlen 32:27 (16:14): Im Derby zwischen der HSG Wettertal und der HSG Mörlen ist es den Gästen während der gesamten 60 Minuten nicht einmal gelungen, in Führung zu gehen. Nach dem 1:1 (3.) zogen die Hausherren bis zur vierten Minute auf 4:1 davon. Im weiteren Verlauf der Partie liefen die Mörler ständig und erfolglos einem Rückstand hinterher. Mehrfach schaffte der Gast zwar den Anschluss (13:12/23. und 15:14./30.), doch zu mehr reichte es nicht. Sven Tauber, Trainer der HSG Wettertal, sah in dieser Partie, in die beide Mannschaften ersatzgeschwächt gegangen waren, seine Mannschaft als »heißer« an und attestierte ihr einen »großen Kampf gegen immer noch sehr gute Mörler«. Kevin Dannwolf räumte ein, dass seine Mannschaft »nicht in das Spiel reingekommen« sei. »Wettertal war uns in allen Belangen überlegen«, konstatierte der Gästecoach, »und wir haben unseren Matchplan nicht ansatzweise umsetzen können.« In einer Sache waren sich beide Trainer einig: Der Sieg für die Gastgeber war verdient, denn nach dem 16:14 zur Pause setzte sich Wettertal immer deutlicher ab. 24:18 hieß es nach 45 Minuten, 27:22 gut sieben Minuten vor dem Ende. Das Spiel war damit gelaufen. Bei aller Freude über den Sieg ereilte Tauber noch eine Hiobsbotschaft: Nach Jan Ockenfels am Sonntag fiel am Donnerstag auch noch Leon Kaus verletzt aus. »Es wird langsam mehr als kritisch«, beschreibt Tauber die personelle Situation.

Tore, Wettertal: Schmidt (8), Walter (7/1), Kielich (5), Zimmer (4), Görlach (3), Kreuzer, Timo Metzger (je 2), Andreas Boller (1). - Mörlen: Frosch (6/3), Bernhard Dietz, Klug, Wulf (je 5), Rossin, Fritz (je 2), Berlich, Otto (je 1).

MSG Florstadt/Gettenau - HSG Kirchhain/Neustadt 31:31 (17:17): »Ein gerechtes Unentschieden«, stellte Thorsten Dietzel fest. Der Trainer der MSG beklagte allerdings, dass die Schiedsrichter seiner Meinung nach »sehr einseitig gepfiffen« hätten und untermauerte diese Einschätzung mit dem Hinweis auf die Zahl der Zeitstrafen (14:2 Minuten) und der Siebenmeter (0:7). »Wir haben am Anfang keinen Zugriff in der Abwehr bekommen«, berichtete der Coach der Gastgeber. »Allerdings hat die rechte Angriffsseite mit Yannic Wenisch und Steffen Baumgartl sehr gut funktioniert.« Mit zusammen 17 Treffern ging der größere Teil der MSG-Treffer auf das Konto dieser beiden. Mehrfach gerieten die Hausherren ins Hintertreffen, verstanden es aber immer wieder, zurückzukommen. So auch nach dem 11:13 (23.). Diesen Rückstand wandelte Florstadt/Gettenau in eine 15:13-Führung um. Nach dem 17:17 zur Pause liefen die Gastgeber auch im zweiten Durchgang mehrfach einem Rückstand hinterher. Nach 43 Minuten stand es 24:22 für das Team aus der Marburger Kante, doch erneut drehte die MSG den Spieß um und lag nach 55 Minuten mit 30:28 vorne. »Kirchhain hat dann auf eine offensive Manndeckung umgestellt«, berichtete Dietzel. »Hier haben wir leichtfertig drei Bälle verloren.« Die Folge: Drei Minuten vor dem Ende ging der Gast mit 31:30 in Front. In Unterzahl kam Florstadt/Gettenau 50 Sekunden vor Schluss durch Baumgartl noch zum Ausgleich.

Tore, Florstadt/Gettenau: Baumgartl (9), Wenisch (8), Grosso, Potschka, Peppler (je 3), Starck (2), Greife, Schildger, Jankowetz (je 1).

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