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Wetzlar Dritter beim Wartburg-Cup

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(pie). Im ersten Vorbereitungsturnier auf die Saison 2023/24 belegte Handball-Bundesligist HSG Wetzlar am Wochenende beim Wartburg-Cup den dritten Platz. Nach zwei Niederlagen gegen die Füchse Berlin und den HC Erlangen verabschiedeten sich die Grün-Weißen mit einem 22:21-Erfolg gegen Ausrichter ThSV Eisenach aus dem Wettbewerb. Die Hauptstädter trugen sich als Sieger des Wartburg-Cups in die Statistik ein, gefolgt von Erlangen und der HSG.

Eisenach belegt Rang vier.

Füchse Berlin - HSG Wetzlar 32:30: In der ersten Partie traf die Mannschaft von Trainer Frank Carstens auf die Füchse Berlin. Gegen den European-League-Sieger hielten die Wetzlarer trotz eines Fehlstarts vor allem in der ersten Halbzeit lange gut mit. Nach dem Pausen-17:17 waren es wieder die Berliner, die besser ins Spiel kamen. Doch die HSG kämpfte sich nach einem Sechs-Tore-Rückstand zurück und machte es am Ende noch einmal spannend. Dennoch reichte es nicht mehr zu einem Unentschieden. Die Partie ging mit 32:30 an die Füchse Berlin. »Es war sicherlich mehr drin«, erklärte Carstens. »Wir haben eine bessere Leistung gezeigt als gegen Potsdam. Im Spiel nach vorne waren wir präziser, haben mehr auf den Punkt gespielt und besser abgeschlossen. Unser Rückzugsverhalten war nicht konsequent genug, dadurch sind wir in Rückstand geraten. Da fehlen uns noch ein paar Zentimeter in der Präzision.« Bester Wetzlarer Werfer mit acht Treffern war Lenny Rubin.

HC Erlangen - HSG Wetzlar 29:24: Am Samstag musste Carstens neben Erik Schmidt, Ole Klimpke und Hendrik Wagner auch auf den angeschlagenen Rubin verzichten. Nach einer guten ersten Halbzeit mit stetigen Führungswechseln ging es mit einer 16:15-Führung für die HSG Wetzlar in die Kabinen. Erlangen gehörte dann die zweite Halbzeit. Wetzlar geriet schnell in Rückstand und schaffte trotz aller Anstrengungen keine Wende mehr. Am Ende stand ein 29:24 für den HCE zu Buche. »Ich denke, wir haben gegen eine starke Mannschaft verloren, die insbesondere in der zweiten Halbzeit eine deutliche Steigerung in der Deckung hingelegt hat«, bilanzierte Carstens. »Ich bin nicht unzufrieden, wie wir die Situation angenommen haben. Wir haben bis zum Schluss um jeden Ball gekämpft und immer wieder versucht, gute Wurfpositionen herauszuspielen. Ein, zwei Situationen hatten wir im Angriff, die undiszipliniert von uns waren, das müssen wir in Zukunft vermeiden.« Lukas Becher erzielte in dieser Partie sieben Tore, davon fünf Siebenmeter.

HSG Wetzlar - ThSV Eisenach 22:21: In einer fehlerhaften ersten Halbzeit gelangen beiden Teams nur wenige Treffer. Nach dem 9:10-Pausenstand gerieten die Wetzlarer mit vier Toren in Rückstand. Dank einer starken Abwehrleistung und einigen Paraden von Torhüter Till Klimpke kämpfte sich die Grün-Weißen zurück ins Spiel. Am Ende war es Magnus Fredriksen, der den Siegtreffer für die Wetzlarer markieren konnte. »Das erwartet schwere Programm mit drei Spielen in drei Tagen war für uns natürlich gerade nach dem Ausfall von Lenny Rubin ein echter Kraftakt«, erklärte Carstens. »Die zentrale Verteidigung mit unseren beiden Neuzugängen Rasmus Meyer Ejlersen und Vladimir Vranjes hat das super gemacht. Wir sind in jeder Begegnung einen Schritt weitergekommen.« Nemanja Zelenovic und Filip Kuzmanovski waren mit je vier Toren schon die treffsichersten HSG-Schützen in dieser Partie.

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