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Kein Durchkommen für Wetzlars Olle Forsell Schefvert (l.) gegen seinen Ex-Kollegen Anton Lindskog, der mit der SG Flensburg/Handewitt einen 27:25-Sieg feiert. Rechts beobachten Felix Danner und Johannes Golla (r.) die Szene.

Wetzlar hat das Nachsehen

(pie). Die de zimierte SG Flensburg/Handewitt war eine Nummer zu groß für die HSG Wetzlar in der Handball-Bundesliga. Am Ende setzte es für die Mittelhessen am Sonntag eine 25:27 (12:15)-Niederlage bei den Nordlichtern. Wie schon am Donnerstag in der Champions League in Bukarest musste Flensburg ohne sein Trainerteam Maik Machulla und Mark Bult sowie ohne Simon Hald auskommen, die namentlich als positive Corona-Fälle genannt wurden.

Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase legte die SG in der achten Minute ein 4:2 vor. Maximilian Holst markierte drei Minuten später per Siebenmeter den 4:4-Ausgleich, doch in der Folge gelang es den Flensburgern besser, die Abwehr der Gäste zu durchdringen. Nach dem 10:7 von Teitur Orn Einarsson für Flensburg legte HSG-Trainer Benjamin Matschke erstmals die grüne Karte. Ein Doppelpack von Lenny Rubin führte zum 10:12 (25.).

Nach Wiederanpfiff dauerte es nur drei Minuten, bis Matschke sein Team wieder an die Linie rief. Olle Forsell Schefvert verkürzte auf 15:17 (36.). Der Anschluss blieb den Grün-Weißen aber verwehrt. Die Gastgeber bestraften die Wetzlarer Fehler mit dem 21:17 von Lasse Svan und zogen gar auf fünf Tore davon (23:18). Dennoch kam der Gast noch mal auf 21:23 (Rubin) heran. Die SG zog sofort per Auszeit die Notbremse. Der Ex-Wetzlarer Buric kam ins Flensburger Tor. Der HSG gelang es kaum noch, sich im sieben gegen sechs durchzusetzen. So waren sie auch nicht mehr in der Lage, entscheidend heranzukommen.

Dieser Artikel stammt aus der Wetterauer Zeitung.

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