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Wie Ralf Pöpel die Aufnahme in die »Hall of Fame« erlebt hat

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Von: Michael Nickolaus

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Ralf Pöpel erhält aus den Händen von Geschäftsführer Andreas Ortwein ein Präsent. Rechts: Stadionsprecher Richard Eberhard © Andreas Chuc

Das Trikot mit der Rückennummer 28 hängt symbolisch unter dem Dach des Colonel-Knight-Stadions. Die Leistungen und Verdienste von Ralf Pöpel werden damit gewürdet. Der frühere Stürmer spricht von »bewegenden Momenten«.

»Ich sehe mich noch als kleinen Bub, der zum ersten Mal auf Schlittschuhen steht und davon träumt, einmal in der ersten Mannschaft zu spielen - und jetzt das. Das ist schon sehr emotional.« Ralf Pöpel, der allein neun Jahre für den VfL Bad Nauheim in der Eishockey-Bundesliga spielte und heute Markenbotschafter ist, sowie Ladislav Olejnik, der den VfL als Trainer zum größten Erfolg der Geschichte der Roten Teufel geführt hatte, wurden am Samstag vor dem Spiel geehrt.

Vor über einem Jahr schon waren die beiden formell in die »Hall of Fame« des Eissports in Bad Nauheim aufgenommen worden. Der offiziell Akt war mehrfach verschoben worden.

Mit Manfred Müller, Dieter Jehner, Bill Lochead um nur einige wenige zu nennen, standen zahlreiche ehemalige Weggefährten mit auf dem Eis. »Wenn man die alten Jungs sieht, das ist sehr berührend«, sagt Pöpel. »Mein Bruder Jürgen (vor einigen Jahren bereits verstorben/Anm. d. Red.) wäre stolz auf mich«, sagt Pöpel.

Geschäftsführer Andreas Ortwein hielt die Laudatio auf den 67-Jährigen und überreichte ihm ein Bild als Andenken.

Die Rückennummer 28 wird nicht mehr vergeben. Sie hängt symbolisch neben den Jersey von Rainer Philipp, Werner Bachmann, Doug Murray, Rolf Knihs unterm Hallendach, ebenso wie die dort der Name Olejnik zu lesen ist.

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