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FV Bad Vilbel: Zwei unterschiedliche Halbzeiten

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Dominik Emmel und sein FV Bad Vilbel punkten auch in Mörfelden-Walldorf. ARCHIVFOTO: KESSLER © Jürgen Keßler

(leo). 0:0 trennten sich am Freitag der SV Rot-Weiß Walldorf und der FV Bad Vilbel in der B-Gruppe der Fußball-Hessenliga. Während die Wetterauer ohnehin schon länger mit den Playdowns planen und erst in den letzten Wochen gute Ergebnisse erzielten, können die Walldorfer schon noch die Meisterrunde erreichen. Allerdings hätte man auf Gastgeberseite gut daran getan, für dieses Ziel mehr als ein torloses Remis gegen Vilbel einzufahren.

FV-Trainer Amir Mustafic zeigte sich mit der Leistung seiner Mannschaft sehr zufrieden: »In der ersten Hälfte war der Gegner stärker, hatte mehr Ballbesitz. Aufgrund des zweiten Durchgangs hätten wir den Sieg verdient gehabt. Im Großen und Ganzen ist das Remis gerecht. Wenn wir gewonnen hätten, hätte sich niemand beschweren dürfen«, meinte Mustafic.

Walldorfs Coach Artur Lemm war entsprechend vom ersten Durchgang seiner Elf mehr angetan, mit der zweiten weniger. »Das war mutlos, das ist für mich schwierig zu verstehen. Wenn man nur die zweite Hälfte sieht, muss man sagen, dass wir mit dem einen Punkt nicht ganz unzufrieden sein können. Aber aufgrund der ersten Hälfte, die klar an uns ging, wäre es verdient gewesen, das eine Tor zu schießen, das wir vielleicht auch besser waren.«

Walldorf startete sehr gut in die Partie, war permanent in Bewegung, hatte mehr Ballbesitz. Im letzten Drittel allerdings taten sich die Gastgeber schwer. Die Flanken waren zu ungenau. Chancen waren daher insgesamt Mangelware. Und wenn sie vorhanden waren, nutzten die Hausherren ihre Möglichkeiten nicht. So in der 34. Minute, als Ahmet Dogan per Kopf am glänzend reagierenden Robin Orband im Tor der Wetterauer scheiterte. »Man sieht, wo unsere Probleme liegen. Wir haben in drei Spielen nur zwei Tore geschossen, das ist zu wenig«, sagte Lemm.

Nach dem Wechsel lief bei Walldorf nichts mehr zusammen, Vilbel hatte jetzt mehr vom Spiel. »Wir hatten drei sehr gute Chancen, die kann man durchaus machen«, sah Mustafic Vorteile für seine Farben.

Walldorf: Darmstädter; Herberg, Ludwig (73. Kunert), Thomasberger, Matheisen, Borger (64. Schneider), Dogan, Geisler, Eichfelder, Vogt (64. Konate Lueken), Struwe

Bad Vilbel: Orband; Okuno, Alik, Gashi, Lahchaychi (59. Thielmann/87. Hadzimusic), Knauer, Embaye, Shuterigi, Shimoda, Emmel, Ushiyama

Steno / Schiedsrichter: Pfeifer (Rimbach). - Zu.: 150.

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