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24 vergebene Würfe sind gegen Obernburg zu viel

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Von: Volker Hofbur

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Auch Kenneth Fuhrig (hier noch im Dotzheimer Trikot) konnte die Breckenheimer Heimniederlage nicht verhindern. FOTO: marcel lorenz
Auch Kenneth Fuhrig (hier noch im Dotzheimer Trikot) konnte die Breckenheimer Heimniederlage nicht verhindern. © Marcel Lorenz

Die HSG Breckenheim Wallau/Massenheim verliert trotz gutem Spiels mit 25:27

Main-Taunus -Nur knapp verpassten es die Handballer der HSG Breckenheim Wallau/Massenheim, sich in der Oberliga Süd eine bessere Ausgangsposition für die Aufstiegsrunde zu verschaffen. Sie unterlagen dem neuen Tabellenführer TuSpo Obernburg nach einem harten Kampf mit 25:27 (11:14).

"Wie willst du ein Spiel in der Oberliga gewinnen, wenn du 24 Bälle verwirfst", war Mathias Beer, Sportlicher Leiter der Breckenheim-Wallauer Spielgemeinschaft, enttäuscht, "dazu hatten wir in der Abwehr nicht den Zugriff und haben viele Würfe aus dem Nahbereich kassiert. Obernburg war zu schlagen, aber irgendwo müssen sie ja ihre 14:4 Punkte her haben".

Nach einem guten Start läuft bei den Gastgebern in den folgenden fast 15 Minuten im Angriff nur wenig zusammen, neben vielen Chancen vergeben sie in dieser Zeit auch zwei Siebenmeter. "Dieser Bruch war nur durch unseren Angriff bedingt", berichtete Beer, "immerhin haben wir in der Schlussphase noch verkürzen können". Mit einem 11:14-Rückstand ging es für die Breckenheimer in die Pause.

Danach erwischte Breckenheim Wallau einen erstklassigen Start in die zweite Hälfte mit einem 5:0-Lauf zur 16:14-Führung (36.). Doch erneut vergaben die Gastgeber zu viele Chancen und mussten mit ansehen, wie sie mit 21:25 in Rückstand gerieten (54.). Danach kämpfte die Mannschaft unverdrossen weiter, schaffte wieder den Anschluss, aber es reichte nicht. "Der Glaube war bis zum letzten Angriff da", resümierte Beer, "aber am Ende haben wir auch angesichts einiger fragwürdiger Schiedsrichter-Entscheidungen mit 25:27 den Kürzeren gezogen".

Für Mathias Beer war Kreisläufer Kenneth Fuhrig mit neun Toren ein Lichtblick seines Teams, zudem konnten die Gastgeber auch wieder auf Eric Schaeffter zurückgreifen, der sich im ersten Saisonspiel gegen Münster am Daumen verletzt hatte. "Man merkt, dass die beiden schon in Groß-Bieberau zusammengespielt haben", erklärt der Sportliche Leiter, "Kenneth Fuhrig profitiert viel von Eric Schaeffter". Beer sah gute Ansätze, die aber durch die schlechte Abschlussquote nicht gekrönt wurden.

"Nun stehen wir mit 9:9 Punkten da und müssen Existenzängste haben, denn wir würden ja nur fünf Punkte in die Abstiegsrunde nehmen, ist Mathias Beer wenig glücklich mit der derzeitigen Konstellation, "das ist irgendwie krank".

Breckenheim Wallau: Dennis Quandet (1. bis 30.), Vincent Robinson (ab 31.); Kenneth Fuhrig 9, Timo Treber 4, Yannick Mrowietz 3, Philip Botzenhardt 3/1, Eric Schaeffter, Timo Mrowietz je 2, Timo Heuss 1, André Avemann 1/1, Luca Crecelius, Henri Gottron, Arne Walter. vho

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