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An alter Wirkungsstätte erfolgreich: Daniel Wernig (rechts, gegen den Münsterer Marc Zelser).

Handball

Der TV Hüttenberg nimmt den Oberligisten Münster nicht auf die leichte Schulter

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Zu einem großen Erfolg für alle Beteiligten wurde das Benefizspiel der Handballer der TSG Münster und des Zweitligisten TV Hüttenberg in der Eichendorff-Halle.

Wegen der Terminierung des deutschen Halbfinals hatten die Organisatoren um Daniel Wernig das Spiel kurzfristig auf 18.30 Uhr verlegt, was sicher kein Nachteil war. Nach ersten Schätzungen rechnet der Münsterer, der nun für den TV Hüttenberg spielt, mit einem Erlös von gut 5000 Euro, der der Bärenherz-Stiftung zugehen soll, die im Bereich Kinderhospiz tätig ist.

„Ich bin mehr als überrascht, wie positiv das angenommen wurde“, freute sich Daniel Wernig, „durch die frühere Anwurfzeit kamen noch mehr Familien mit Kindern. Ich denke, dass zwischen 400 und 500 Zuschauer in der Halle waren“. Alleine die im Rahmen der Partie stattfindende Tombola mit einem Euro pro Los brachte etwa 800 Euro Gewinn, dazu kamen Erlöse aus Eintrittskarten, Bewirtung und privaten Spenden. So gab es Trikots von Eintracht Frankfurt, dem Diskus-Weltmeister und -Olympiasieger Robert Harting und viele weitere tolle Gewinne.

Im Vordergrund stand für Daniel Wernig, möglichst viel Geld für die gute Sache zusammen zu bekommen. Viele Wegbegleiter wie Sebastian Conradt und auch alle Münsterer Sponsoren waren in der Halle, dazu kamen 30 bis 40 Zuschauer aus Hüttenberg mit. „Ich hatte mit viel weniger Zuschauern und Spenden gerechnet“, freute sich der Linkshänder, „ich bin richtig happy“.

Zum Sportlichen Verlauf der Vorbereitungs-Partie: Der Zweitligist TV Hüttenberg nahm dieses Spiel ernst. Es war die erste Partie in der Vorbereitung, da wollte sich Trainer Emir Kurtagic keine Blöße geben. „Für uns war es ein guter Einstieg. Münster hat es gut gemacht, für uns war es ein gutes Vorbereitungsspiel und eine gelungene Trainingseinheit“, berichtete Wernig nach dem 41:26-Erfolg seiner Mannschaft, „uns hat es gut gefallen“. Ähnlich äußerte sich der Münsterer Trainer Jens Illner: „Die Hüttenberger haben ernst gemacht und das seriös durchgezogen. Ihr Trainer hat sehr engagiert die 3:2:1-Deckung getestet, und sie haben ihr Tempo hoch gehalten.“ Seine Mannschaft musste auf Sebastian Frieman (krank) und Tim Kunz (beruflich verhindert) verzichten, hatte auch vorher nicht mit Harz trainiert. „Für mich stand im Fokus, dass alle gespielt haben. Einige kannten das Spiel mit Harz, andere weniger – und andere kamen überhaupt nicht zurecht“, berichtete Illner.

Anschließend blieben gut 200 Zuschauer und die Mannschaften in der Halle, um das deutsche Halbfinale gegen Norwegen in der Halle zu sehen. „Das war ein schöner Abschluss“, freute sich Daniel Wernig über eine gelungene Veranstaltung.

(vho)

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