Radrennen „Rund um den Finanzplatz Eschborn-Frankfurt“.

Die 5000 soll geknackt werden

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Der 1. Mai steht in der Region zwischen Main und Taunus sportlich wieder ganz im Zeichen des Radklassikers „Rund um den Finanzplatz Eschborn-Frankfurt“.

Dass es in den vergangenen zwei Wochen hin und wieder regnete, die eine oder andere Sturmböe durch den Main-Taunus-Kreis zog, und es phasenweise sogar hagelte, beunruhigt Bernd Moos-Achenbach überhaupt nicht. Dem Veranstalter des Radklassikers „Rund um den Finanzplatz Eschborn-Frankfurt“ weiß: Die Großwetterlage kann sich in den nächsten drei Wochen noch stark ändern. Hauptsache, am 1. Mai ist schönes Wetter, ist auf den Pressekonferenzen immer wieder von ihm zu hören. In Sachen Wetter ist Moos-Achenbach stets ein Optimist gewesen, und so wie es momentan aussieht, könnte sein Wunsch auch in diesem Jahr in Erfüllung gehen.

Gutes Wetter ist aber nicht der einzige Wunsch des Veranstalters: Die magische Zahl von 5000 Teilnehmern bei der Velotour – dem Jedermannrennen am 1. Mai – bleibt das ehrgeizige Ziel von Bernd Moos-Achenbach. Der Veranstalter des Radklassikers ist optimistisch, dass in diesem Jahr die Schallmauer endlich durchbrochen werden kann. „Im letzten Jahr war es mit fast 4900 sehr knapp. Wir kratzen weiter an dieser Zahl“, sagt Moos-Achenbach. Bisher sind 3300 Anmeldungen für die Velotour eingegangen. Im Vorjahr waren es zur gleichen Zeit 2800. Viele Fahrer würden eben die Wetterprognosen abwarten. Die Tendenz ist weiterhin steigend. Vor allem die neue Strecke über den Feldberg erfreue sich unter den ehrgeizigen Velo-Tour-Teilnehmern großer Beliebtheit. Allein für diese Strecke über immerhin 118 Kilometer seien schon mehr als 800 Meldungen eingegangen.

Eine Konstante bei der Velotour sind seit Jahren die Skater. „Sie bereichern das Feld“, findet Moos-Achenbach. In diesem Jahr werden wieder mehr als 500 Starter auf den kleinen Rollen erwartet. Welche Geschwindigkeit die Skater erreichen, fasziniert auch den Veranstalter stets aufs Neue.

Im Meldeergebnis zugelegt hat auch das Inklusionsrennen. In Zusammenarbeit mit der Panoramaschule in Nied wird am 1. Mai zum zweiten Mal ein Rennen für Menschen mit Handicap angeboten. Diese werden immer von einem Schüler begleitet und gehen somit als Team an den Start. Mehr als 40 Mannschaften haben schon gemeldet. „Das sind fast viermal so viele wie bei der Premiere im Vorjahr“, freut sich Moos-Achenbach. Der 1. Mai kann also kommen. Bernd Moos-Achenbach und sein Team sind gerüstet. Und wenn es so weitergeht, scheint die 5000. Anmeldung nur eine Frage der Zeit zu sein. Auf das Wetter hat Moos-Achenbach deutlich weniger Einfluss . . .

(cn)

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