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72:83 – Die „Falcons“ warten seit drei Spielen auf einen Erfolg

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36 Minuten und 30 Sekunden halten die Bad Homburger Zweitliga-Basketballerinnen in Heidelberg zumindest mit. Das reicht nicht, um zu punkten. Coach Brown sieht dennoch „einen Schritt nach vorne“.

Nach der dritten Niederlage in Serie, dem 72:83 (37:38) bei den BasCats des USC Heidelberg, kannte Jay Russell Brown die Ursache. „Dreieinhalb schwache Minuten zu Beginn der zweiten Halbzeit haben uns das Genick gebrochen“, analysierte der Basketball-Coach der Elangeni Falcons Bad Homburg. „Wir müssen als Aufsteiger lernen, dass wir nur mit 40 Minuten konstant guten Leistungen in dieser 2. Bundesliga bestehen können.“

Ohne Spielmacherin Chelsea Leigh Meeks, die sich wegen ihrer im Heimspiel gegen Wasserburg II erlittenen Daumenverletzung (es handelt sich um einen Muskelfaserriss) in physiotherapeutischer Behandlung befindet, bot die HTG in der Sporthalle am Neuenheimer Feld vor allem in der ersten Halbzeit eine starke Vorstellung, lag nach dem ersten Viertel mit 19:16 vorn. Auch zur Pause (38:37 für Heidelberg) war noch alles drin. Dies war vor allem der Tatsache zu verdanken, dass die 1,95 Meter lange Centerspielerin Erica Noelle Carlson teilweise von vier Bad Homburgerinnen abgeschirmt wurde und nicht wie gewohnt zum Abschluss kam. Nach dem Seitenwechsel fanden die Gäste unverständlicherweise nur schwer zu ihrem Rhythmus zurück und gerieten mit zehn Punkten in Rückstand. Am Ende des dritten Viertels lag Heidelberg mit 58:52 vorn. Es bestand noch Hoffnung auf die Wende, zumal die Defense der HTG nun wieder gut funktionierte. Es reichte jedoch nicht zum dritten Saisonsieg (das Spiel in Speyer haben die „Falcons“ bekanntlich am grünen Tisch gewonnen).

Horton in Topform

„Wir haben eine deutlichen Schritt nach vorn gemacht“, befand Brown, der sich freute, dass sein Team in punkto Intensität im Verlauf der vergangenen Wochen zulegen konnte und inzwischen auch akzeptiert, dass die Schiedsrichter in der 2. Liga weniger oft eingreifen als dies in der Regionalliga der Fall war. Überragende HTG-Spielerin war Elizabeth „Liz“ Horton. Mit 21 Punkten war sie nach Joanna Iwona Semerda (23) zweitbeste Werferin, erzielte bei neun Versuchen acht Treffer aus dem Feld und hatte eine hundertprozentige Freiwurfquote (drei von drei). Bis zum fünften Foul, das sie zum Ausscheiden zwang, stand sie 35:01 Minuten auf dem Feld – auch das ein Spitzenwert.

HTG Bad Homburg – Rhein-Main Baskets (So., 16.30)

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