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Kreisliga A

Zu abgebrüht für Ginnheim

Spitzenreiter SV Heddernheim ließ beim 3:1 in Ginnheim nichts anbrennen, Verfolger FC Maroc bezwang Schwarz-Weiss Griesheim mit 3:0.

In der Fußball-Kreisliga A Frankfurt Nordwest spielte Schlusslicht Corumspor immerhin 1:1 in Praunheim. Hausen II machte mit dem 6:0 gegen den Frankfurter Berg einen Sprung vom vorletzten auf den zwölften Platz.

Die witterungsbedingt ausgefallenen Spiele wurden wie folgt neu terminiert: VfR Bockenheim – FC Tempo II (Dienstag, 20. März, 19.30 Uhr), Türkgücü Frankfurt – FC Mainfeld (Mittwoch, 21. März, 19.30 Uhr), SG Harheim – SV Bonames (Donnerstag, 22. März, 19.30 Uhr).

FV Hausen II – TSG Frankfurter Berg 6:0 (3:0). – Hausens Sportlicher Leiter Michael Bauer war erfreut: „Das haben wir souverän runtergespielt. Vielleicht ist der Sieg etwas zu hoch ausgefallen. So kann es aber in den nächsten Spielen weitergehen. Tolga Kocak war mit vier Toren der überragende Mann.“ Es trafen Kocak (19./29./62./66.), Soufiane Khaldy (32.) und Mohamed El Baouti (71.).

SG Praunheim – FC Corumspor 1:1 (1:0). – Praunheims Vorsitzender Michael Petzold war enttäuscht: „Das 1:1 ist zu wenig. Da hätte deutlich mehr rausspringen müssen. Corumspor hat gut gekämpft und war viel effizienter. Sie haben aus zwei Schüssen ein Tor gemacht.“ Kamal Achahbar brachte die Gastgeber nach 20 Minuten in Führung. Ismail Erkan glich aus (55.). „Da haben wir gepennt. Den Sieg hätten wir gerne mitgenommen“, fügte Petzold hinzu.

FC Maroc – DJK Schwarz- Weiss Griesheim 3:0 (1:0). – Maroc ließ in der ersten Hälfte viele Chancen liegen, kam aber durch ein Eigentor von Mehmet Tulcali zum 1:0 (32.). Dann lief es besser: Mohamed Kazouane staubte nach einem Abpraller von Torwart Fernando Cardona Zuluaga zum 2:0 ab (50.), Brahim Mouiniti traf zum Endstand (60.). „Das war harte Arbeit. Auf dem Hartplatz zu spielen, war wie am Strand – der Ball läuft nicht. Wir haben das Spiel über den Kampf gewonnen“, sagte der Sportliche Leiter Omar El Idrissi.

MKSV Makedonija – TuS Nieder-Eschbach 0:0. – „Trotz drückender Überlegenheit ist es uns nicht gelungen, einen Treffer unterzubringen. Makedonijas Keeper Stefan Knezevic war der beste Mann auf dem Platz. Nun müssen wir wo anders die dringend benötigten Punkte holen“, ärgerte sich TuS-Pressesprecher Hans Dähler.

Germania Ginnheim – SV Heddernheim 1:3 (0:2). – Ginnheims Spielausschuss-Chef Ralf Müller war „sprachlos“ und überließ Trainer Andreas Ludwig die Analyse: „Mit dem Material, das da war, haben wir uns gegen das Top-Team gut präsentiert und Moral bewiesen.“ Nach Toren von Philipp Emmerichs (11.), Oliver Solarz (37.) und Patrick Brunner (61.) stand es 0:3. In der 89. Minute gelang Ömer Idrisoglou das 1:3. „Für uns war noch mehr drin. Dennoch haben wir das souverän über die Bühne gebracht und waren abgebrüht, wie man das als Tabellenführer sein muss“, befand Heddernheims Spielausschuss-Chef Klaus Schleicher.

(gie)

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