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Bittere Stunde: Trainer Jens Völkel muss mit den HTG-Volleyballerinnen den Abstieg aus der Regionalliga hinnehmen.

Volleyball, Regionalliga Südwest

Der Abstieg ist für die HTG-Damen besiegelt

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Die Bad Homburgerinnen verspielen beim 0:3 gegen Eintracht Frankfurt ihre letzte Chance auf den Klassenverbleib. Wie die Mannschaft reagiert.

Der Samstagabend brachte Gewissheit: Für die HTG Bad Homburg wird es in der Volleyball-Regionalliga Südwest nach einer 0:3 (17:25, 17:25, 23:25)-Niederlage bei Eintracht Frankfurt kein Entrinnen mehr geben. Drei Spieltage vor Saisonschluss ist für die von Jens Völkel/Kristin Bernius trainierten HTG-Damen im zweiten Viertligajahr der Abstieg in die Oberliga besiegelt.

Schwacher Trost für die Homburgerinnen, die nach der in nur 65 Minuten besiegelten Dreisatzniederlage so manches Tränchen verdrückten: Auch für die siegreiche Eintracht wird es aller Voraussicht nach nicht mehr zum Erreichen des Klassenziels reichen. "Eine ganz bittere Niederlage", sprach "Tine" Bernius klare Worte, "wir haben nicht das gezeigt, was wir wirklich können. Jens Völkel hat alle Wechseloptionen gezogen, aber es hat einfach nicht gereicht, die für einen Sieg notwendigen PS auf die Straße zu bringen. Dabei war die Eintracht nicht mal ein Topgegner, sie hat aber völlig verdient gewonnen."

Bis auf die verletzt ausgefallene Außenangreiferin Jelena Voegele komplett - die Zuspielerinnen Lisa Kreusel und Mareike Thomer bissen trotz starker Erkältungen auf die Zähne - hatte die HTG den ersten Satz komplett verschlafen. "Ob in der Annahme oder im Angriff, wir waren oft zu spät dran und fanden erst gegen Ende des Durchgangs zu unserem Spiel. Leider zu spät", bedauerte Bernius nach dem 17:25.

Im zweiten Durchgang gerieten die Homburgerinnen gleich in Rückstand, knieten sich dann aber ins Spiel hinein und erwirtschafteten sich zur Satzmitte auch kurzzeitig die Führung - vor allem dank der Impulse von Esther Peckelsen und der effektiv servierenden Vivia Minor. Starke Aufschläge der Eintracht sorgten jedoch für eine Sieben-Punkte-Rallye der Eintracht und den Umschwung: erneut 17:25 und damit schon 0:2 aus HTG-Sicht.

Der dritte Satz - wie schon die ersten beiden von auffallend kürzeren Ballwechseln geprägt - sollte dann der beste der Homburgerinnen sein. "Die letzte Konsequenz hatte uns aber auch hier gefehlt", konnte Bernius beobachten, "wir kamen im Spielaufbau zwar durchaus in einen Flow, aber nie für längere Zeit."

Jetzt gelte es, die Saison gegen die VSG Saarlouis (14. März) und beim FC Wierschem (22. März) ordentlich zu Ende zu spielen, um dann, so Bernius, "zu beraten, wie es weitergeht. Wir funktionieren als Team. Drum werden wir uns auch jetzt nach dem Abstieg in die Oberliga definitiv nicht gegenseitig zerfleischen".

HTG Bad Homburg:Bender, Beyrich, Edmaier, Kunz, Liebe, Merz, Minor, Peckelsen, Thomer, Weissbecker, Werner, Wienand.  

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