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Freude der Erleichterung: Alexander Hupf (v. li.), Jan Petersen, Mounir Hajri und Finley Schwarz haben mit dem Rüsselsheimer RK den Klassenerhalt in der 2. Bundesliga unter Dach und Fach gebracht.

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Das Abstiegsgespenst in die Flucht geschlagen

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Ende gut, alles gut: Die Männer vom RRK haben sich durch einen 7:3-Sieg über Frankenthal gerettet und dürfen auch in der nächsten Saison in der 2. Hallen-Bundesliga Süd spielen.

Kollektives Aufatmen beim Rüsselsheimer RK: Nach einer turbulenten Schlussphase der Hallenrunde, in der die Jungs von Trainer Jonathan Elliott überraschenderweise ordentlich Druck von Schlusslicht Dürkheim (das nun in den sauren Apfel des Abstiegs beißen muss) erhalten hatten, konnten sie am letzten Spieltag dann doch den Verbleib in der 2. Bundesliga Süd sichern.

Das alles entscheidende Heimspiel gegen den bereits aus dem Meisterschafts- und Aufstiegsrennen abgemeldeten Tabellenzweiten TG Frankenthal war für die Opelstädter zum „Endspiel“ geworden. Wenngleich der eigentliche Gegner des Ruder-Klubs Dürkheimer HC hieß, der es parallel zu Hause mit der HG Nürnberg aufnahm und den es im Fernduell auf Distanz zu halten galt.

Dadurch, dass die Elliott-Schützlinge ihre eigenen Hausaufgaben mit einem soliden 7:3-Sieg gewissenhaft erledigten, brachte sie letztendlich auch der Dürkheimer 7:4-Erfolg nicht mehr in Verlegenheit. Das tapfer kämpfende Schlusslicht hat dabei allerdings ebenso unerschütterliche Moral gezeigt wie die Rüsselsheimer selbst und sich auch von einem 0:1-Rückstand nicht entmutigen lassen.

Auch der RRK musste im Showdown einen Schreckmoment hinnehmen: Nachdem Jan Petersen, der bereits in der vergangenen Woche den so wichtigen Last-Minute-Siegtreffer im Derby erzielt hatte, bereits nach sechs Minuten die Hausherren auf die Siegerstraße brachte, meldete sich Frankenthal gut eine Viertelstunde später mit dem Ausgleich zurück. Glücklicherweise präsentierte sich vor allem Offensivmann Finley Schwarz bestens aufgelegt. Im Verbund mit Mounir Hajri brachte er die Rüsselsheimer Farben erneut in Front und baute sie dann auch schließlich aus. Letzten Endes verhalf auch RRK-Routinier Niklas Isselhard zu einem komfortableren Spielstand für seine Mannschaft und steuerte zwei weitere Treffer bei, womit der Klassenerhalt in trockene Tücher gepackt werden konnte. Gäste-Stürmer Zettler konnte daran trotz eines Dreierpacks nichts mehr ändern.

Demnach schließt der RRK die Hallensaison einmal mehr auf dem fünften Platz in der 2. Bundesliga Süd ab – bei zwölf Punkten auf der Habenseite mit drei Zählern Vorsprung auf den Abstiegsrang. Allerdings auch nur mit einem Punkt Rückstand auf die Plätze drei (Frankenthal) und vier (Nürnberg), sowie vier Punkte hinter dem hessischen Konkurrenten Limburg, der die Runde als Vize abschloss. Eine Klasse für sich waren derweil die Stuttgarter Kickers, die mit sattem Vorsprung Meisterschaft und Aufstieg feiern können.

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