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Enge Kiste: Justin Kabuya (Eintracht) und Rodrigo Tiago (FSV).

Fußball-U19-Bundesliga Süd/Südwest

Abstiegskampf: Der FSV Frankfurt fordert die Eintracht heraus

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Dem FSV Frankfurt bietet sich die wohl letzte Chance, doch noch einmal den Kampf um den Klassenerhalt aufzunehmen – und zwar ausgerechnet gegen die Eintracht.

Natürlich ist es räumlich betrachtet ein Derby, wenn die A-Jugendfußballer von Eintracht Frankfurt am morgigen Samstag (11 Uhr, Riederwald) jene des FSV Frankfurt empfangen – näher können sich Nachbarn ja kaum sein. Dass es einen Vergleich auf Augenhöhe gibt, ist aber keineswegs eine Selbstverständlichkeit, ist doch der „kleine“ FSV als Regionalligist mit seiner Ersten Mannschaft drei Klassen tiefer angesiedelt als der „große“ Nachbar aus der Bundesliga.

Ganze sieben Punkte hat die Eintracht mehr auf dem Konto als der FSV und befindet sich in der Tabelle der U19-Bundesliga Süd/Südwest daher aktuell in nicht ganz standesgemäßer Gesellschaft: Die A-Junioren des Oberligisten Stuttgarter Kickers sind unmittelbar hinter der Eintracht platziert, die des Drittligisten 1. FC Kaiserslautern davor. Nach drei Siegen aus 13 Spielen herrscht zumindest schon wieder Alarmbereitschaft am Riederwald.

Zuletzt verlor die Eintracht zu Hause mit 2:4 gegen die Talente des Zweitligisten FC Ingolstadt. „Wir müssen uns eingestehen, viele Gegentore zu einfach ermöglicht zu haben. Wir waren mutig, haben aber situativ die falschen Entscheidungen getroffen“, sagte Trainer Tomislav Stipic dazu. Er räumte außerdem ein, dass die Spielweise seines Teams auf dem nassen und tiefen Rasenplatz nicht wirklich zielführend gewesen sei. Was schon einen Hinweis auf die Herangehensweise in der Partie gegen den FSV geben könnte, denn viel besser dürften die Bodenverhältnisse seither nicht geworden sein.

FSV-Trainer Hakan Sünal ist durchaus zuversichtlich: „Wir können befreit aufspielen und haben sicherlich eine Chance, die Eintracht zu schlagen, denn bei denen wird der Druck deutlich höher sein. Ich weiß auch das die Eintracht auf einige Stammkräfte verzichten muss – verletzungsbedingt und wegen Sperren.“ Und sein eigenes Team habe sich ja positiv entwickelt: „In den letzten Spielen gab es einen Aufwärtstrend, den wir bei der Eintracht fortführen möchten. Der Gegner ist seit Wochen ohne Punkte und in einer Negativspirale. Unser Ziel war es, aus den letzten vier Spielen des Jahres neun Punkte zu holen, so dass wir mit nur vier Punkten Abstand zu einem Nichtabstiegsplatz dastehen und somit mit voller Kraft in die Rückrunde gehen können – drei Punkte fehlen uns dazu noch.“

Für die B-Junioren der Eintracht endet das Spieljahr in der U17-Bundesliga mit dem zeitgleich angesetzten Spiel beim FC Augsburg.

(rst)

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